Kumulative Risikobewertung

Wird eine Chemikalie in einem Lebensmittel entdeckt, ist die Aufregung für gewöhnlich groß. Noch größer werden die Sorgen, wenn Mehrfachrückstände auftauchen. Insbesondere Kombinationseffekte, die durch einen solchen Chemikaliencocktail entstehen können, stellen ein hohes Risiko für die menschliche Gesundheit dar. Die EU legt deshalb besonderes Augenmerk auf die Entwicklung einer kumulativen Risikobewertung, die es möglich machen soll, Kombinationseffekte zu erkennen bzw. vorherzusagen. Wie weit die Bemühungen fortgeschritten sind, zeigte die 12. Internationalen Fresenius-Konferenz „Food Safety and Dietary Risk Assessment“ in Mainz. › mehr
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Studie über Händetrocknen: Baumwoll- und Papierhandtücher bieten Vorteile bei der Hygiene

Eine neue Vergleichsstudie der Universität von Helsinki im Auftrag der European Textile Services Association (ETSA) in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Textil Service Wirtex e.V., Frankfurt am Main, belegt, dass – nur auf den Vorgang des Trocknens bezogen – die geprüften Baumwoll- und Papierhandtücher mehr Bakterien von den Händen entfernten als die ebenfalls untersuchten Luftstrom- und Warmluft-Händetrockner. Außerdem wurde die höchste Anzahl an Bakterien in der Luft im Umkreis von einem Meter um die mit Luft trocknenden Systeme festgestellt. › mehr

Schweine dürfen wieder Schwanz zeigen

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Erklärung des Landwirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalens und des Rheinischen sowie Westfälischen Landesbauernverbandes zum Verzicht auf das routinemäßige Schwanzkürzen bei Schweinen ab 2016 als wichtiges Etappenziel. › mehr

Vorkommen von Zoonoseerregern

Die EU-weit durchgeführten Salmonellen-Bekämpfungsmaßnahmen in den Geflügelbeständen zeigen Erfolg: Bei Mastputen am Schlachthof wurden im Vergleich zu den Vorjahren weniger Salmonellen nachgewiesen. Das zeigen die Ergebnisse des Berichts zum Zoonosen-Monitoring, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat. › mehr

Strengere Regeln für die Erzeugung von Bio-Fleisch

Bisher galt bei der Bio-Fütterung von Schweinen und Geflügel die Regel: 95 % biologisch musste es sein. Meistens handelte es sich bei diesen letzten 5 % um Kartoffeleiweiß – oder Maiskleber, der die Tiere mit den benötigten Aminosäuren versorgte. Nun soll aufgrund der gesetzlichen Vorgaben aus Brüssel die Fütterung vollkommen auf Bio umgestellt werden. › mehr

Vegetarier: Mehr Krankheiten als Viel-Fleischesser

Eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz hat ergeben: Vegetarier haben häufiger Krebs und mehr Herzinfarkte, leiden wesentlich öfter an Allergien und zeigen mehr psychische Störungen als Viel-Fleischesser. Darüber hinaus ist die Lebensqualität der Vegetarier niedriger und sie benötigen mehr Leistungen des Gesundheitssystems. Die Studie der Grazer Wissenschaftler basiert auf der Auswertung von Daten des Austrian Health Interview Survey (AT-HIS), einer repräsentativen Stichprobe der erwachsenen österreichischen Bevölkerung. AT-HIS wiederum ist Teil einer wichtigen und hochwertigen EU-Umfrage (European Health Interview Survey). › mehr