Preise für tierische Erzeugnisse um fast 40 % gestiegen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juli 2022 um 33,4 % höher als im Juli 2021, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit ist der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat erneut leicht rückläufig. Im Juni 2022 hatte die Veränderungsrate bei +33,9 % gelegen, im Mai 2022 bei +35,6 %. Im Vormonatsvergleich fielen die Preise im Juli 2022 um 0,8 %. Die Preise für tierische Erzeugnisse erhöhten sich mit +38,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat stärker als für pflanzliche Produkte (+25,8 %). Im Juni 2022 lag die Veränderungsrate für tierische Erzeugnisse bei +32,7 % und für pflanzliche Erzeugnisse bei +35,7 %. › mehr

Haftung bei fehlerhaften Produkten

Jeder Betrieb, der Produkte in den Verkehr bringt, trägt ein hohes Haftungsrisiko. Ist mit den Produkten etwas nicht in Ordnung und wird dadurch Dritten ein Schaden zugefügt, muss der Hersteller mit hohen Schadenersatzforderungen rechnen. Für kleine und mittlere Betriebe kann das schnell existenzbedrohend werden. › mehr

Caprese– die italienischen Drei

Tomaten gibt es zwar das ganze Jahr über zu kaufen, im Sommer haben sie aber Hochsaison. Dann sind sie auch aus heimischem Anbau verfügbar und schmecken besonders aromatisch. Frische Tomaten sind zum Beispiel die Grundlage für Caprese. Das ist wohl eine der bekanntesten italienischen Vorspeisen mit Tomate, Mozzarella und Basilikum. Das Trio in den Nationalfarben rot, weiß und grün schmeckt aber auch als Fingerfood, auf Pizza, Pasta und in pikanten Muffins. › mehr
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Alternative Proteinquellen

Können alternative Proteinquellen im Vergleich zu Fleisch, Milch und Eiern wirklich gesünder und nachhaltiger sein? Und welche nutzbaren Alternativen gibt es eigentlich? Mit diesen Fragen hat sich das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) in Bayern gemeinsam mit dem Cluster Ernährung beschäftigt. In der Literaturstudie „Zukunft Ernährung – Alternative Proteinquellen“ werden aktuelle Daten im Bereich Konsumenten- und Marktforschung analysiert. › mehr

Studie zur Erreichbarkeit der Klimaziele

Wenn die Deutschen deutlich weniger Fleisch und mehr Gemüse essen würden, könnten die bis zum Jahr 2050 gesetzten Klimaziele grundsätzlich erreicht werden. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Universität Hamburg, für die verschiedene Interessengruppen aus dem Bereich Landwirtschaft und Ernährung befragt wurden. › mehr

DGE: Neues Präsidium gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 31. August 2022 fand die Neuwahl des Wissenschaftlichen Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) statt. Die Mitglieder wählten Prof. Dr. Bernhard Watzl, Leiter i. R. des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max- Rubner- Institut (MRI), Karlsruhe für die nächsten drei Jahre zum neuen DGE-Präsidenten. Er folgt auf Prof. Dr. Jakob Linseisen, Universität Augsburg, der seit 2019 das Amt innehatte. Prof. Dr. Britta Renner von der Universität Konstanz und Prof. Dr. Ute Nöthlings, Rheinische Friedrich- Wilhelms- Universität Bonn, wurden als Vizepräsidentinnen gewählt. › mehr

Drei GASTRO SUMMITs stehen in den Startlöchern

Neben Essen (16. + 17. Oktober 2022) sind Friedrichshafen (26. bis 28. Februar 2023) und Hannover (3. + 4. April 2023) die neuen Standorte der GASTRO SUMMITS. Bei dem Messeformat stehen die drängendsten Fragen für Hotels, Restaurants, Cafés und Cateringbetriebe im Fokus sowie aktuelle Entwicklungen, Trends, Inspirationen und Ideen für den eigenen Gastgewerbebetrieb. › mehr

Multivac setzt weiterhin auf eigenen Nachwuchs

In Zeiten, in denen es trotz Fachkräftemangel vielen Unternehmen in Deutschland schwerfällt, alle Ausbildungsplätze zu besetzen, konnte Multivac für das begonnene Ausbildungsjahr 2022 43 Auszubildende und 13 dual Studierende begeistern – unter anderem mit modernen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Digitalisierung. › mehr

Fleischwaren verteuerten sich überdurchschnittlich

Die Inflationsrate in Deutschland lag im August 2022 bei +7,9 % und hat sich damit wieder leicht erhöht (Juli 2022: +7,5%; Juni 2022: +7,6 %). Sie verweilt somit seit einem halben Jahr deutlich oberhalb von 7 %, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. „Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen bei den Energieprodukten und bei Nahrungsmitteln. Leicht dämpfend wirkten sich insbesondere von Juni bis August 2022 zwei Maßnahmen des Entlastungspakets auf die Gesamtteuerung aus: das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt“, sagt Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes. Die Verbraucherpreise im August 2022 stiegen gegenüber Juli 2022 um 0,3 %. › mehr

Bio-Lebensmittel nachhaltig räuchern

Verbraucher erwarten von Bio-Lebensmitteln völlig zu Recht eine höhere Qualität hinsichtlich Herstellung und Verarbeitung als von konventionellen Produkten. Das bedeutet auch: keine Belastung mit für Mensch und Umwelt gefährdenden Inhaltsstoffen. Auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel „BioFach“ wurde vor Kurzem das von der EU-Agrarkommission für Bio-Produkte zugelassene Räucherverfahren CleanSmoke offiziell vorgestellt. › mehr