Geld für ausgewogene Ernährung fehlt

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind die Kosten für Energie und Nahrungsmittel deutlich gestiegen. Und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Diese Entwicklung verstärkt auch in Deutschland die armutsbedingte Mangelernährung und eine damit verbundene soziale Ungleichheit. Für viele Lebensmittel müssen Verbraucherinnen und Verbraucher nun tiefer in die Tasche greifen. › mehr

Weltweit ist die Nahrungsqualität eher mäßig

Weltweit ist die Ernährung heute nicht wesentlich gesünder als noch vor dreißig Jahren. So lautet das Fazit einer Untersuchung der Tufts University in Boston (USA), für die mehr als 1.100 Studien ausgewertet wurden. Die Forschenden gingen der Frage nach, wie sich die Ernährungsgewohnheiten von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen in 185 Ländern von 1990 bis 2018 verändert haben. › mehr

Kürbis schmeckt auch süß

Im Herbst ist der Kürbis kulinarisch hoch im Kurs. Das Gemüse verfeinert nicht nur pikante Gerichte, sondern kann auch in der süßen Küche kulinarische Akzente setzen. Es schmeckt in Frühstückswaffeln, Muffins, cremigen Desserts und im amerikanischen Halloween-Klassiker „Pumpkin Pie“. › mehr
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Hoch verarbeitete Lebensmittel

Der Verzehr von industriell hergestellten Lebensmitteln, die reichlich Salz, Zucker und Zusatzstoffe enthalten, nimmt in den meisten Ländern zu. Das ist besorgniserregend, da ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten Übergewicht und viele chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Demenz und Herz-Kreislauf-Leiden begünstigen kann, so verschiedene Studien. › mehr

Alternative Proteinquellen

Können alternative Proteinquellen im Vergleich zu Fleisch, Milch und Eiern wirklich gesünder und nachhaltiger sein? Und welche nutzbaren Alternativen gibt es eigentlich? Mit diesen Fragen hat sich das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) in Bayern gemeinsam mit dem Cluster Ernährung beschäftigt. In der Literaturstudie „Zukunft Ernährung – Alternative Proteinquellen“ werden aktuelle Daten im Bereich Konsumenten- und Marktforschung analysiert. › mehr

Zukunftsfähige Ernährung: Chancen der Digitalisierung nutzen

„Was wir brauchen, sind tatsächlich nachhaltige Ernährungssysteme. Digitalisierung kann dazu einen Beitrag leisten“, sagte Dr. Ophelia Nick, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in ihrer Eröffnung des 6. BZfE-Forums. „Digitalisierung hilft auch bei der Vernetzung mit Ernährungsfachkräften, die uns bei der Erarbeitung unserer Ernährungsstrategie unterstützen“, so Nick. › mehr

Vitamin D-Speicher auffüllen

Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend: Der Verbrauchermonitor von 2021 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt: Ein Drittel der Bevölkerung nimmt mindestens einmal pro Woche Vitamine über Nahrungsergänzungsmittel zu sich, jede sechste Person sogar täglich. Dabei nimmt das Vitamin D eine gewisse Sonderstellung ein. › mehr

Ausgewogener essen mit Fett

Seinen einst schlechten Ruf als Dick- und Krankmacher hat Fett längst abgelegt. Vor allem flüssige Fette, kurz Öle, gelten als wertvolle Komponenten einer ausgewogenen Ernährung. Doch auch tierische Fette besitzen positive Eigenschaften. So geben sie Fleisch und Wurst ihr spezifisches Aroma und verändern die physiologische Wirkung von Mahlzeiten. › mehr

Praxisbeispiel: Fett an der Fleischtheke

Variante 1 Kunde: Ist das Steak auch schön mager? Verkäufer: Was heißt schon mager? Steak ist nie ganz mager. Kunde: Ich brauche es mager, fettes Fleisch vertrage ich nicht. Verkäufer: Dann wäre ein Filetsteak am besten. Kunde: Das ist mir zu trocken und zu teuer. Verkäufer: Wenn Sie das Steak magerer wollen, müssen sie nach [...] › mehr

Fette erschmecken

Neben den fünf Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami entdeckten Wissenschaftler vor einigen Jahren, dass Menschen auch Fett erschmecken können. Geschmacks­knospen wie für die fünf Richtungen fehlen jedoch für Fett. Vielmehr gibt es im Mund lokal wirkende Lipasen, Fett abbauende Enzyme, die Fettsäuren von Nahrungsfetten abspalten. Diese freien Fettsäuren aktivieren einen Rezeptor auf der [...] › mehr