Das Familienunternehmen Wissing, das sich auf eine Suppen-Range spezialisiert hat, entwarf ein umfassendes Konzept, das sowohl den Endverbraucher als auch den Großhandel, die Gastronomie ebenso wie den Snackanbieter anspricht. Jeweils in der für die individuelle Bedarfslage zugeschnittenen Form.
Um im hart umkämpften Convenience-Markt Fuß zu fassen, reicht der Qualitätsfaktor allein heute längst nicht mehr aus. Es gehören noch eine ordentliche Portion Wissen, Ideen und Marketing dazu. Und gerade um diese „Portion“ dreht sich das Konzept der Firma Feinkost Wissing. Kurz gesagt, es geht um anspruchsvolle und bequeme Kunden, die „schnell mal einen leckeren Eintopf“ auftischen und genießen wollen, und um diejenigen Anbieter, in deren Geschäftsmodell eine solide Mahlzeit passt.
Bei diesem Konzept handelt es sich um Produkte, die nach Großmutters Art von einem soliden, aus der landwirtschaftlichen Hausschlachtung entstandenen Fleischereibetrieb hergestellt und in mikrowellenfesten Portionsbechern aus Kunststoff geliefert werden. Wahlweise gibt es das Sortiment auch in praktischen Schlauchbeuteln mit demselben Portionsvolumen.
Das moderne Aussehen und die praktisch gestaltete Verpackung der verschiedenen Suppen- und Snacklinien sind das Resultat der Erfahrung aus drei Generationen. Allerdings mit dem Unterschied, dass heute nicht mehr der Appetit der Großfamilie die Portionsgröße bestimmt, sondern dass es gilt, diesen Appetit auf das Traditionelle und Rustikale bei vielen Verbrauchern erst einmal zu wecken. Geschäftsführer André Wissing ist sehr zuversichtlich, dass seine breit gefächerte und variantenreiche Palette für jeden Geschmack etwas bietet, was aus der Mittagspause einen Genussfaktor macht.
Schnell auf den Tisch
Gerade in Bäckereien und Fleischereien mit Mittagsangeboten und wenig Platz für die Zubereitung oder Regenerierung eignen sich diese Portionsgrößen. Die durchsichtigen Becher mit jeweils 500 ml Volumen zeigen den Inhalt, sind schnell zu öffnen und mikrowellenbeständig. Innerhalb von weniger als drei Minuten kann dem Kunden nach Umfüllen der heißen Suppe das Mittagsgericht appetitlich auf dem Teller serviert werden.
Das Programm umfasst derzeit 26 Varianten einschließlich einer gegrillten Currywurst in pikanter Sauce. So authentisch wie möglich, mit leicht rustikalem Charakter, sollen alle Gerichte schmecken. Bei der Currywurst wird dies durch das Grillen auf dem mit Gas beheizten Rost erzielt. Die Röstaromen und die Grillroststreifen machen den Unterschied zu den oft lediglich im Dampf erhitzten Snackfavoriten. Neu ins Programm genommen wurden auch deftig gefüllte Rindsrouladen im Doppelpack in Omas kräftiger Sauce. Großen Wert legt die Familie darauf, möglichst – soweit technologisch machbar – keine deklarationspflichtigen Zusatzstoffe zu verwenden und damit dem Kundenwunsch noch einen Schritt weiter als die meisten Mitbewerber entgegenzukommen.
Bestseller „Partysuppen“
„Damit passt unser Sortiment auch sehr gut in die Angebotspalette des Lebensmittelhandwerks“, ist André Wissing vom Erfolg überzeugt. Auch an Tankstellen sieht er ebenso gute Absatzchancen wie in Cafés, wo die heiße Speise stilgerecht in Terrinen serviert werden kann. Auch die Frage, ob es bei einer so breit gefächerten Auswahl nicht zwangsläufig zu einer hohen Anzahl an Retouren kommen muss, beantwortet er pragmatisch: „Die Restlaufzeiten von vier Wochen bei den Bechern und drei Monaten bei der Schlauchware sowie die individuell abgestimmten Liefermengen vermindern dieses Risiko weitgehend.“ Als Bestseller haben sich neben den saisonalen Gerichten wie Grünkohl die „Partysuppen“ entwickelt. Auch Gyros-Suppe, Gulaschsuppe und die Käse-Lauch-Suppe rangieren oben in der Beliebtheitsskala. Angesiedelt am westlichsten Punkt Nordrhein-Westfalens, beliefert der Familienbetrieb inzwischen sogar Kunden in Bayern und Schleswig-Holstein – Tendenz stetig steigend. Daher sind für 2017 bereits einige Erweiterungen in der Produktionsküche geplant.