Wer warme oder kalte Speisen ausliefert und über eine längeren Zeitraum transportiert, der muss sich um eine passende Isolierung oder um eine externe Wärmequelle oder Kühlmöglichkeit kümmern. Besonders schwierig wird es, wenn Kaltes und Warmes gleichzeitig zu transportieren ist, wie zum Beispiel ein warmes Menü mit frischem Salat oder kalter Nachspeise.

Latentwärmespeicher
Speziell für diesen Fall gibt es am Markt Isolierbehälter, die in mehreren Bereichen sowohl kühlen als auch wärmen können. Die einzelnen Kammern sind gegeneinander isoliert und jeweils mit einem eigenen Latentwärmespeicher ausgestattet, der die Speisen über einen Zeitraum von mehreren Stunden wärmt oder kühlt - je nach Bedarf.
Die Latentwärmespeicher kommen dabei ohne Elektrizität aus und beruhen auf dem Prinzip des Phasenwechsels – meistens von fest nach flüssig oder von flüssig nach fest. Diese PCM (phase change materials) sind dabei in der Lage, wesentlich mehr Wärmeenergie abzugeben als sie aufgrund ihrer spezifischen Wärmekapazität eigentlich speichern könnten. Am bekanntesten ist das Prinzip geworden, durch die in letzter Zeit vermehrt im Markt erhältlichen Taschen- oder Handwärmer.
Je nach Art der Verwendung wird der Latentwärmespeicher einfach in heißem Wasser mit Wärmeenergie aufgeladen oder tiefgefroren. Der feste Wärmespeicher entzieht dann beim Übergang von der festen in die flüssige Phase die Energie seiner Umgebung. Umgekehrt gebend die flüssigen Speicher die Energie ab, wenn Sie sich verfestigen.