DFV-Verbandstag 2022: Fleischer brauchen schnelle Hilfe

Explodierende Energiekosten, steigende Rohstoffpreise, Inflation und sinkende Kaufkraft der Verbraucher sowie die Dauerprobleme Fachkräftemangel, fehlender Berufsnachwuchs und Unternehmensnachfolge – es gab viele wichtige Themen und entsprechend reichlich Diskussionsbedarf auf dem 132. Deutschen Fleischer-Verbandstag am 9. und 10. Oktober in Bonn. „Ich kann mich nicht erinnern, in meiner Zeit als Unternehmer vor einer solchen Vielzahl von schwierigen Aufgaben gestanden zu haben wie jetzt“, stellte DFV-Präsident Herbert Dohrmann bereits zu Beginn seiner Rede auf der Eröffnungsveranstaltung des Verbandstages fest. Und das gelte gleichermaßen für die Arbeit des Verbandes. › mehr

Kaniber: „Essen gehört auf den Teller, nicht in die Tonne!“

Ein Drittel aller Lebensmittel wandert laut Welternährungsorganisation (FAO) jedes Jahr in den Müll statt auf den Teller. Umgerechnet sind das 1,3 Milliarden Tonnen an guten Lebensmitteln. Das ist nicht nur eine enorme Verschwendung, sondern auch eine unnötige Belastung für das Klima. Um hiergegen ein Zeichen zu setzen, fand am Ende September das Symposium „Besser retten, besser essen!“ in München statt. Knapp 100 Teilnehmende und Partner des Bündnisses „Wir retten Lebensmittel!“ waren bei der Abschlussveranstaltung zu Gast, bei der es neben vielen Vorträgen auch eine Verköstigung aus geretteten Lebensmitteln und einen Markt der Möglichkeiten gab. › mehr

Fachpack 2022: „Schmelzpunkt für neue Ideen“

„Endlich wieder normales Messe-Feeling!“, so der Tenor der Aussteller und Besucher auf der Fachpack, die nach drei erfolgreichen Tagen ihre Tore wieder geschlossen hat. Rund 32.000 Fachbesucher, davon jeder Dritte aus dem Ausland, nutzten die Gelegenheit sich an den Messeständen der 1.154 Aussteller über neueste Trends und Innovationen zu informieren und mit Experten drängende Verpackungsfragen zu diskutieren. Das diesjährige Leitthema „Transition In Packaging“ traf den Nerv der Zeit. › mehr
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Preise für tierische Erzeugnisse um fast 40 % gestiegen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juli 2022 um 33,4 % höher als im Juli 2021, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit ist der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat erneut leicht rückläufig. Im Juni 2022 hatte die Veränderungsrate bei +33,9 % gelegen, im Mai 2022 bei +35,6 %. Im Vormonatsvergleich fielen die Preise im Juli 2022 um 0,8 %. Die Preise für tierische Erzeugnisse erhöhten sich mit +38,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat stärker als für pflanzliche Produkte (+25,8 %). Im Juni 2022 lag die Veränderungsrate für tierische Erzeugnisse bei +32,7 % und für pflanzliche Erzeugnisse bei +35,7 %. › mehr

Fleischwaren verteuerten sich überdurchschnittlich

Die Inflationsrate in Deutschland lag im August 2022 bei +7,9 % und hat sich damit wieder leicht erhöht (Juli 2022: +7,5%; Juni 2022: +7,6 %). Sie verweilt somit seit einem halben Jahr deutlich oberhalb von 7 %, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. „Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen bei den Energieprodukten und bei Nahrungsmitteln. Leicht dämpfend wirkten sich insbesondere von Juni bis August 2022 zwei Maßnahmen des Entlastungspakets auf die Gesamtteuerung aus: das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt“, sagt Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes. Die Verbraucherpreise im August 2022 stiegen gegenüber Juli 2022 um 0,3 %. › mehr

Die Erzeugerpreise für Tiere weiterhin gestiegen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juni 2022 um 33,9 % höher als im Juni 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist damit der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat erneut leicht rückläufig. Im Mai 2022 hatte die Veränderungsrate bei +35,6 % gelegen, im April 2022 bei +40,0 %. Im Vormonatsvergleich fielen die Preise im Juni 2022 um 1,9 %. Die Preise für pflanzliche (+35,7 %) und auch für tierische Erzeugnisse (+32,8 %) erhöhten sich deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat, wenn auch nicht mehr so stark wie im Mai 2022 (+36,9 % bzw. +34,7 %). › mehr

Symposium 2022 zeigte Resilienz der Branche

Große Resonanz zeigte der gelungene Restart von dringend benötigtem Branchendialog auf dem Symposium Feines Essen + Trinken 2022 in München: Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause brachte die Dialogplattform der Lebensmittelwirtschaft alle wichtigen Branchen-Stakeholder am 28. und 29. Juli 2022 zu einem Wiedersehen zusammen. Mit rund tausend Teilnehmern bewegten sich die Besucherzahlen auf dem hohen Niveau des Symposiums 2019, der letzten Veranstaltung vor der Pandemie. Top-Entscheider aus Handel und Gastronomie entdeckten auf dem Marktplatz die innovative Vielfalt der Industriepartner – von internationalen Brands über regionale Champions hin zu mutigen Start-ups. › mehr

Bio-Lebensmittel: Für Zusatzstoffe gelten besondere Anforderungen

Viele Verbraucher und Verbraucherinnen erwarten von Bio-Lebensmitteln, dass sie ohne Zusatzstoffe hergestellt werden. Das ist bei verarbeiteten Produkten aber nicht immer möglich. Allerdings sind Hersteller von Bio-Lebensmitteln verpflichtet, möglichst naturbelassene Rezepturen zu verwenden und den Einsatz von Zusatzstoffen auf ein Minimum zu beschränken. Zusatzstoffe kommen häufig aus technologischen Gründen zum Einsatz. Sie erleichtern die Verarbeitung, verlängern die Haltbarkeit oder verändern Geschmack und Aussehen der Produkte. Vor der Zulassung auf EU-Ebene werden sie auf ihre Sicherheit geprüft. › mehr

Biofach 2022: Die Biobranche traf sich in Nürnberg

Das Herz der internationalen Bio-Branche schlug vom 26. – 29.07.2022 für vier Tage in Nürnberg. Die Biofach, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und die Vivaness, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, meldet sich mit der einmaligen „Summer Edition“ zurück. Groß war die Wiedersehensfreude der über 24.000 Fachbesucher aus 137 Ländern. Im Fokus: Der persönliche Austausch, Networking und vertiefte Gespräche zu den Themen der Zeit. Aber auch: Neuheiten und Trends entdecken und eintauchen mit allen Sinnen in die Produktvielfalt der 2.276 Aussteller aus 94 Ländern. › mehr

Inflation verändert die Ernährung

Die Preissensibilität beim Lebensmitteleinkauf in Deutschland ist stark gestiegen. Günstige Preise sind für 40% der Verbraucher beim Einkauf signifikant wichtiger geworden, das zeigt eine repräsentative Verbraucherstudie, die das Marktforschungsinstitut INNOFACT AG im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) durchgeführt hat. Vor dem Hintergrund der enorm steigenden Inflationsrate greifen 42% der Kunden stärker zu Sonderangeboten. 13% greifen öfter zu Handelsmarken und 13% geben an, häufiger Tiefkühlprodukte zu kaufen. › mehr