Deutscher Fleischer-Verbandstag in Frankfurt

Am 19. und 20. Oktober 2014 trafen sich die Fleischer auf dem 124. Deutschen Fleischer-Verbandstag in Frankfurt am Main. DFV-Präsident Heinz-Werner Süss eröffnete die Veranstaltung im Rahmen der traditionellen „Matinée des Fleischerhandwerks“, die am Sonntag stattfand. Das Motto in diesem Jahr: „Fleischerhandwerk – Anders als du denkst“. Davon angesprochen sollten sich vor allem die jungen Leute fühlen, die vor ihrer Berufswahl stehen, aber auch die breite Öffentlichkeit und nicht zuletzt die Konkurrenz aus den Reihen der Discounter und des LEH, die sich immer wieder mit dem „Fleischerhandwerk“ schmücken, ohne dieses Qualitätsversprechen einlösen zu können. › mehr

Mehr Verpackungsmüll durch die neue LMIV?

Seit einiger Zeit machen sogenannte „unverpackt“-Läden von sich Reden: Läden, die Lebensmittel durchweg lose anbieten und damit nicht nur Verpackungsmüll vermeiden, sondern auch die endlosen Diskussionen darüber, was eigentlich wie auf der Packung stehen muss. Das wiederum regelt ab Dezember 2014 die europäische Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Sie löst das bislang geltende nationale Kennzeichnungsrecht ab, ändert dabei auf den ersten Blick wenig, aber doch immerhin so viel, dass sich manch ein Hersteller die Haare rauft, wie er die neuen Pflichtangaben auf die Packung bringen soll. › mehr

Tierwohl für Deutsche immer wichtiger

81 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass es den Tieren in der Nutztierhaltung heutzutage „nicht gut“ geht. Das belegt eine Studie, die VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz kürzlich in Berlin vorgestellt hat. Die Stiftung hatte anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens den Trendforscher Prof. Peter Wippermann mit der Studie beauftragt. Sie basiert auf Marktforschungsergebnissen durch TNS Infratest. Die repräsentative Untersuchung zeigt die große gesellschaftliche Relevanz von Tierwohlbefinden und beleuchtet die Erwartungen der Bürger an Politik und Wirtschaft. › mehr
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Allergenkennzeichnung bei loser Ware

Im Handel findet man bereits Thekenkladden, Waagen- und Kassensysteme oder Informationsterminals mit Angaben zu allergenen Lebensmittelbestandteilen. Wenn aber Kunden an der Bedientheke auf ihre Unverträglichkeiten aufmerksam machen, setzt das allerdings voraus, dass das Personal über die Zusammensetzung der Produkte oder Speisen zuverlässig Auskunft geben kann. Der EU-Gesetzgeber hat in der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) die neue Allergenkennzeichnung verabschiedet und ab dem 13. Dezember 2014 die Kennzeichnung von allergenen Stoffen auch bei loser Ware zur Pflicht gemacht. › mehr

ZENTRAG-Generalversammlung: Rückblick und Ausblick

„Das Jahr 2013 war für uns kein schlechtes Jahr, aber eben auch kein besonders gutes. Trotz einer marginalen Umsatzsteigerung von 0,1 Prozent – hat die ZENTRAG eG im vergangenen Jahr durch einen umfassenden Maßnahmenkatalog und zahlreiche Verbesserungen ihre Position im Markt weiter gefestigt und ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Für 2014 haben wir uns ein Umsatz-wachstum von 2,6 Prozent vorgenommen und liegen mit dieser Zielsetzung, was Umsatz und Ertrag betrifft, im Plan. Erfreulich war 2013 vor allem die positive Entwicklung der insgesamt 54 angeschlossenen Wirtschaftsorganisationen, die ein Umsatzplus von 3 Prozent erzielen konnten“, erklärte Anton Wahl, ZENTRAG-Vorstandssprecher auf der Generalversammlung 2014 der ZENTRAG eG, Zentralgenossenschaft des europäischen Fleischergewerbes, in Wiesbaden. › mehr

EU: Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel werden bei europäischen Verbrauchern immer beliebter: Derzeit beläuft sich ihr Umsatz auf dem Kontinent auf rund sechs Milliarden Euro jährlich. Mehr als die Hälfte davon entfällt auf Deutschland. Experten sprechen von Wachstumsraten des Marktes von drei bis fünf Prozent pro Jahr. Als Hauptgründe dafür werden der demografische Wandel und das steigende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung ausgemacht. Auf ihrer ersten internationalen Fachkonferenz zum Schwerpunkt „Food Supplements“, die Ende Juni 2014 in Mainz stattfand, gab die Akademie Fresenius Einblicke in aktuelle Themen des Fachgebiets. › mehr

Perspektiven für die Fleischbranche

Tierschutz und ökonomische Nutztierhaltung dürfen nicht im Gegensatz zueinander stehen, wenn nachhaltige Verbesserungen erreicht werden sollen. Welche Herausforderungen hat die Fleischbranche künftig zu bewältigen? Das Fachzentrum Ernährungswirtschaft der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) beleuchtete auf dem Symposium „Fleischqualität der Zukunft“ in Erfurt verschiedene Perspektiven. Klar wurde, dass ethisch-moralische Aspekte ebenso wichtig sind wie Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit. › mehr

Kumulative Risikobewertung

Wird eine Chemikalie in einem Lebensmittel entdeckt, ist die Aufregung für gewöhnlich groß. Noch größer werden die Sorgen, wenn Mehrfachrückstände auftauchen. Insbesondere Kombinationseffekte, die durch einen solchen Chemikaliencocktail entstehen können, stellen ein hohes Risiko für die menschliche Gesundheit dar. Die EU legt deshalb besonderes Augenmerk auf die Entwicklung einer kumulativen Risikobewertung, die es möglich machen soll, Kombinationseffekte zu erkennen bzw. vorherzusagen. Wie weit die Bemühungen fortgeschritten sind, zeigte die 12. Internationalen Fresenius-Konferenz „Food Safety and Dietary Risk Assessment“ in Mainz. › mehr

Vorkommen von Zoonoseerregern

Die EU-weit durchgeführten Salmonellen-Bekämpfungsmaßnahmen in den Geflügelbeständen zeigen Erfolg: Bei Mastputen am Schlachthof wurden im Vergleich zu den Vorjahren weniger Salmonellen nachgewiesen. Das zeigen die Ergebnisse des Berichts zum Zoonosen-Monitoring, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat. › mehr

Vegetarier: Mehr Krankheiten als Viel-Fleischesser

Eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz hat ergeben: Vegetarier haben häufiger Krebs und mehr Herzinfarkte, leiden wesentlich öfter an Allergien und zeigen mehr psychische Störungen als Viel-Fleischesser. Darüber hinaus ist die Lebensqualität der Vegetarier niedriger und sie benötigen mehr Leistungen des Gesundheitssystems. Die Studie der Grazer Wissenschaftler basiert auf der Auswertung von Daten des Austrian Health Interview Survey (AT-HIS), einer repräsentativen Stichprobe der erwachsenen österreichischen Bevölkerung. AT-HIS wiederum ist Teil einer wichtigen und hochwertigen EU-Umfrage (European Health Interview Survey). › mehr