EU: Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel werden bei europäischen Verbrauchern immer beliebter: Derzeit beläuft sich ihr Umsatz auf dem Kontinent auf rund sechs Milliarden Euro jährlich. Mehr als die Hälfte davon entfällt auf Deutschland. Experten sprechen von Wachstumsraten des Marktes von drei bis fünf Prozent pro Jahr. Als Hauptgründe dafür werden der demografische Wandel und das steigende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung ausgemacht. Auf ihrer ersten internationalen Fachkonferenz zum Schwerpunkt „Food Supplements“, die Ende Juni 2014 in Mainz stattfand, gab die Akademie Fresenius Einblicke in aktuelle Themen des Fachgebiets. › mehr

Perspektiven für die Fleischbranche

Tierschutz und ökonomische Nutztierhaltung dürfen nicht im Gegensatz zueinander stehen, wenn nachhaltige Verbesserungen erreicht werden sollen. Welche Herausforderungen hat die Fleischbranche künftig zu bewältigen? Das Fachzentrum Ernährungswirtschaft der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) beleuchtete auf dem Symposium „Fleischqualität der Zukunft“ in Erfurt verschiedene Perspektiven. Klar wurde, dass ethisch-moralische Aspekte ebenso wichtig sind wie Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit. › mehr

Kumulative Risikobewertung

Wird eine Chemikalie in einem Lebensmittel entdeckt, ist die Aufregung für gewöhnlich groß. Noch größer werden die Sorgen, wenn Mehrfachrückstände auftauchen. Insbesondere Kombinationseffekte, die durch einen solchen Chemikaliencocktail entstehen können, stellen ein hohes Risiko für die menschliche Gesundheit dar. Die EU legt deshalb besonderes Augenmerk auf die Entwicklung einer kumulativen Risikobewertung, die es möglich machen soll, Kombinationseffekte zu erkennen bzw. vorherzusagen. Wie weit die Bemühungen fortgeschritten sind, zeigte die 12. Internationalen Fresenius-Konferenz „Food Safety and Dietary Risk Assessment“ in Mainz. › mehr
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Vorkommen von Zoonoseerregern

Die EU-weit durchgeführten Salmonellen-Bekämpfungsmaßnahmen in den Geflügelbeständen zeigen Erfolg: Bei Mastputen am Schlachthof wurden im Vergleich zu den Vorjahren weniger Salmonellen nachgewiesen. Das zeigen die Ergebnisse des Berichts zum Zoonosen-Monitoring, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat. › mehr

Vegetarier: Mehr Krankheiten als Viel-Fleischesser

Eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz hat ergeben: Vegetarier haben häufiger Krebs und mehr Herzinfarkte, leiden wesentlich öfter an Allergien und zeigen mehr psychische Störungen als Viel-Fleischesser. Darüber hinaus ist die Lebensqualität der Vegetarier niedriger und sie benötigen mehr Leistungen des Gesundheitssystems. Die Studie der Grazer Wissenschaftler basiert auf der Auswertung von Daten des Austrian Health Interview Survey (AT-HIS), einer repräsentativen Stichprobe der erwachsenen österreichischen Bevölkerung. AT-HIS wiederum ist Teil einer wichtigen und hochwertigen EU-Umfrage (European Health Interview Survey). › mehr

LMIV: Transparenz für Verbraucher

Dieses Jahr ist europaweit die neue Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) in Kraft getreten. Der Verbraucher soll künftig umfassender von den Herstellern informiert werden, um im großen Angebot der Lebensmittel eine für sich geeignete Auswahl zu treffen. Die LMIV regelt das durch übersichtlichere und verpflichtende Hinweise und Kennzeichnungen der Produkte. Die Lebensmittelexperten von TÜV SÜD geben einen Überblick, was sich durch die Verordnung ändert und welche Vorteile sich für Konsumenten ergeben. › mehr

Qualität gewinnt an Bedeutung

Deutsche Konsumenten verfügen über ein feines Preisgespür: In 84 % der Fälle schätzen sie Händlerpreise richtig ein und zeigen sich damit preissensibler als Verbraucher aus Großbritannien (77 %), China (75 %), den Niederlanden (73 %), Frankreich (71 %) und den USA (69 %). Dennoch sind immerhin 46 % der deutschen Verbraucher inzwischen bereit, höhere Preise für bessere Qualität zu akzeptieren – damit zeichnet sich ein Ende der „Geiz ist geil“-Mentalität ab. Dies sind zentrale Ergebnisse der sechsten OC&C-Preisstudie, die Preisposition und -wahrnehmung von 260 führenden Händlern aus jeweils sechs Ländern und Branchen untersucht. In Summe flossen mehr als 100.000 Verbraucherbeurteilungen in die Auswertung mit ein. › mehr

Was die Verbraucher erwarten

Die 36. Lemgoer Arbeitstagung Fleisch und Feinkost stand ganz im Zeichen der Verbrauchererwartungen beim Fleisch, bei Fleisch-Erzeugnissen und Convenience. Rund 230 Fachleute waren der Einladung des Lemgoer Arbeitskreises Fleisch + Feinkost (LAFF) gefolgt und am 4. November in die Lipperlandhalle nach Lemgo gekommen. Im Rahmen der Arbeitstagung erhielt Dennis Junkmann den mit 4.000 Euro dotierten „Günter Fries-Preis“ der DEVRO – TEEPAK Stiftung Günter Fries. Ausgezeichnet wurde er für seine Bachelorarbeit, in der er die Rinderhackfleischproduktion in Bezug auf den Bindegewebseiweißgehalt optimierte. › mehr

Staatsehrenpreise für Bayerns beste Metzger

Die zehn besten Metzger Bayerns hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Metzgerhandwerk ausgezeichnet. Bei einem Festakt in der Münchner Residenz überreichte der Minister am 11. November 2013 den Preisträgern eine Medaille mit Urkunde. › mehr

Hochsaison für Salmonellen

In der warmen Jahreszeit haben Salmonellen Hochsaison. Ein hygienischer Umgang mit Lebensmitteln ist daher nicht nur in Fleisch verarbeitenden Betrieben umso notwendiger, sondern auch im Haushalt der Verbraucher. Fleischer-Fachgeschäfte sollten ihren Kunden deshalb Hygienetipps für die Zubereitung von Fleischwaren geben und sich so als kompetenter Berater in Sachen gesunde Ernährung profilieren. › mehr