Ideen für den Außer-Haus-Markt

Vom 10. bis 14. März 2023 findet die Internorga auf dem Hamburger Messegelände statt. Laut Veranstalter soll die Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt der Branche in diesem Jahr noch mehr Vielfalt, mehr Innovationen und mehr Inspiration bieten.

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    INTERNORGA 2023 INTERNORGA 2023 Pressekonferenz FoodZoom, Food- und Trentforscherin Karin Tischer , Bernd Aufderheide, Vorsitzender der GeschŠftsfŸhrung Hamburg Messe und Congress GmbH INTERNORGA 2023 Pressekonferenz FoodZoom, Food- und Trentforscherin Karin Tischer , Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH
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    HMC INTERNORGA 2022 , Nahrungsmittel und GetrŠnke, Halle A4 INTERNORGA 2022 , Nahrungsmittel und Getränke, Halle A4 INTERNORGA 2022, Nahrungsmittel, Getränke, Kaffee-maschinen
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    INTERNORGA, Messe Hamburg, Halle B
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    INTERNORGA INTERNORGA 2022 Halle A2 Digitale Anwendungen

In diesem Jahr stehen gleich mehrere Hallen der Hamburg Messe und Congress im Zeichen des kulinarischen Genusses: So präsentieren bekannte Unternehmen wie Dallmayr, Edeka Foodservice und Unilever ihre Produktneuheiten. Neueste genussvolle Inspiration versprechen darüber hinaus die Akteure in der Newcomers Area: In der Trendschmiede zeigen rund 20 Food- & Beverage-Start-ups ihre Innovationen.

Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH, betont: „Ob klassische Gastronomie, Quick Service, Bars, Coffee Shops, Cafés oder Bäckereien mit einem Snackangebot, auf der Internorga wird jeder fündig, da sie Treffpunkt und Trendinkubator für den gesamten Außer-Haus-Markt ist. Der große Ausstellungsbereich ‚Nahrungsmittel & Getränke‘ eröffnet Besuchenden eine einmalige Vielfalt an neuen Produkthighlights. Hier lassen sich die F&B-Trends von morgen entdecken.“

Immer mehr im Trend liegen vegetarische und vegane Lebensmittel. Aussteller der Internorga liefern 2023 die passenden Ideen für ein umfangreiches Plant-Based-Angebot, das von Fleisch-, Geflügel- und Fischalternativen bis hin zu pflanzenbasierten Eierspeisen reicht.

Bei Anbietern auf dem Außer-Haus-Markt stehen Convenience-Produkte hoch im Kurs. Dass diese unkompliziert in der Zubereitung und gleichermaßen geschmackvoll sind, zeigen viele Aussteller in den Messehallen. Überraschend neue Geschmackserlebnisse gibt es im Bereich der Klassiker Burger, Pizza und Pasta zu entdecken. Auch eine große Vielfalt im Bereich Snacks wird geboten: Von Wraps über Focaccia, Ciabatta bis hin zu Flammkuchen finden Messebesucher zeitgemäße Snack-Ideen, die das Convenience-Geschäft beleben.

Alle Trends bedienen

Der Außer-Haus-Markt ist mehr denn je in Bewegung. Was sich Gäste wünschen und was auf der Speisekarte zu finden sein wird, zeigt die vierte Auflage des Internorga FoodZoom 2023, die im Vorfeld der Messe vorgestellt wurde. Die von der Leitmesse und der Food-Trendforscherin Karin Tischer erstellte Trendanalyse beleuchtet aktuelle und zukünftige Trends für Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien und Konditoreien. Messebesucher können die FoodZoom-Highlights im Rahmen von Kurzvorträgen im Pinkcube erleben.

„Wie keine andere Branche ist der Außer-Haus-Markt schnelllebig und zeichnet sich durch kreative Akteure aus, die mit spannenden Technologien, vielversprechenden Konzepten oder überraschenden Food-Neuheiten begeistern. Um den Überblick über die neuesten Entwicklungen zu behalten, braucht es eine verlässliche Orientierungshilfe, die der FoodZoom 2023 allen Marktteilnehmern gibt. Als langjähriger Branchenpartner versteht sich die Internorga auch 2023 als Impulsgeber und Trendschmiede. Daher freuen wir uns, dass der FoodZoom einen Vorgeschmack auf das liefert, was den Hospitality-Sektor bewegt und was Besuchende auf der Internorga erwarten können“, erklärt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress.

Die Inhaberin des Forschungs- und Entwicklungsinstituts food & more in Kaarst, Karin Tischer, analysierte im Auftrag der Internorga aktuelle Trends im weltweiten Außer-Haus-Markt. Der veröffentliche Bericht greift vier Themenbereiche auf, die die Gastrobranche derzeit und zukünftig bewegen werden.

  • Trend 1: Neues aus dem Digiversum

Trotz zunehmender Digitalisierung in den letzten Jahren zeigt der FoodZoom, dass das volle Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) finden sich innovative Entwicklungen, etwa im Bereich Food Waste, Nachhaltigkeit, Lieferketten und Robotik. Apps, die auf KI basieren, erleichtern Gastronominnen und Gastronomen die Organisation und Administration des Geschäfts und entlasten zudem bei Personalmangel. Gerade Robotik wird immer mehr vor und hinter den Kulissen eingesetzt. Digitalisierung birgt nach wie vor große Chancen, um in einem dynamischen Markt zu bestehen.

  • Trend 2: Gesundheit mit Genuss

Genuss ist ein Muss – das gilt insbesondere für eine gesundheitsbewusste Ernährung. Egal ob rein pflanzenbasiert, vegetarisch oder flexitarisch, der Geschmack steht im Mittelpunkt.

Weiterentwicklungen bei veganen Convenience-Produkten, Speisen und Getränken begeistern immer mehr Menschen. „Der Veganismus hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. ‚Tierfrei‘ wird mehr und mehr selbstverständlich sein“, ist Karin Tischer überzeugt. Der FoodZoom beleuchtet gesunde Ernährung aus unterschiedlichen Perspektiven. Gäste erwarten zunehmend vegane Alternativen auf den Speisenkarten und haben außerdem die Lust auf pflanzenbasiertes Fast Food wie vegane Currywurst oder Hotdog entdeckt. Gastronomen haben in den letzten Jahren diesem Wunsch Rechnung getragen und ihre Speisekarten mit Fokus auf den Plantarismus überarbeitet. So finden sich oftmals abwechslungsreiche und kreative fleischfreie Gerichte gleichberechtigt neben Fisch und Fleisch auf den Karten. Immer mehr Unternehmen entwickeln Produkte, die den gestiegenen Bedarf an pflanzenbasierter Ernährung berücksichtigen. Seien es veganer Fisch, Eier, Molkereiprodukte, Speck oder Hack – für jeden Bedarf ist inzwischen eine tierfreie Alternative verfügbar. Neuigkeiten gibt es auch im Bereich Fermentation: Fermentierte Körner sorgen für mehr Geschmack und Konsistenz in Brot & Co. Fermentierte Pilze werden etwa zu veganen Hühnchen-Alternativen verarbeitet.

  • Trend 3: Nachhaltigkeit

Der Fokus auf ressourcenschonendem Handeln betrifft die gesamte Wertschöpfungskette – von Rohstoffgewinnung über Produktion, Verpackung, Logistik bis zur Entsorgung. Verbesserungspotenzial gibt es laut FoodZoom im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Lebensmittelverschwendung ist nicht nur für die Gesellschaft ein Faktor, mit dem sich Experten seit Langem beschäftigen. Angebote, die dagegensteuern, finden sich vermehrt in Ballungsgebieten, während diese im ländlichen Raum nur vereinzelt zur Verfügung stehen. Auf Erfolgskurs bleiben nachhaltige, regionale und faire Konzepte. Besonders das Siegel „aus der Region“ gewinnt an Stellenwert und läuft „Bio“ zunehmend den Rang ab. Gerade für die Gastronomie ist Regionalität der größte Treiber. Zwar noch vereinzelt, aber stark im Kommen ist Indoor-Farming: Microgreens, Kräuter und Salat werden hierbei direkt im Restaurant angebaut.

  • Trend 4: Trend-Ticker

Frühstück, Snacking, Streetfood – das sind weiterhin Mega-Trends bei Food. Dabei steht der Wandlungskünstler Ei im Mittelpunkt. Egal ob Shakshuka, Turkish Eggs oder einfach auf das Brot gerieben – Eier bieten Vielfalt für Frühstück und Snacking. Variantenreich ist ebenso Brot, das üppig belegt und inszeniert werden kann. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Frische Früchte und Salat, Frischkäse, ein abwechslungsreicher Belag – etwa aus Camembert, Roastbeef oder Falafel –, Sirup oder Öle und ein raffiniertes Finish aus Microgreens, Saaten oder Nüssen lösen die „klassische“ Stulle ab.

Kreativ geht es auch beim Themenbereich Snacking und Streetfood zu: Neben besonderen Burger- und Taco-Kreationen begeistern Neuentdeckungen wie das Corn Dog aus Korea oder die Folded Tortilla Wraps.

Beim beliebtesten Heißgetränk der Deutschen, dem Kaffee, sorgen neue Kreationen für Aufmerksamkeit und beleben das Geschäft. Dabei reicht die Bandbreite von Superfood Lattes über Coffeetails (Cocktails mit Kaffee oder Espresso) zu Shots wie dem Bumble Coffee (Espresso und Orangensaft) oder dem Dalgona Coffee (aufgeschäumtes Instant-Kaffeepulver plus Zucker, heißes Wasser und Milch).

Außergewöhnliche Kreationen finden sich ebenso beim Tee: Der Cheese Tea (Tee mit aufgeschäumtem Frischkäse) etabliert sich aus Asien kommend immer mehr in Europa.

Mehrwegpflicht und Liefer-Boom

Take-away-Angebote und Lieferservices sind bei Gästen nach wie vor beliebt und bieten der Gastrobranche zahlreiche Möglichkeiten, sich für die Zukunft erfolgreich aufzustellen. Besondere Aktualität hat dieses Thema nun durch die vom Gesetzgeber beschlossene Mehrwegpflicht erhalten. Einen Überblick über geeignete Packaging- und Delivery-Lösungen sowie umfangreiche Informations- und Networking-Möglichkeiten zum Thema Verpackungen und Lieferservice bietet die Internorga.

„Von den Vorreitern der Branche bis hin zu kreativen Start-ups – auf der Internorga kommen alle zusammen, die durchdachte Konzepte und zukunftsweisende Produkte für den Außer-Haus-Markt anbieten. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Relevanz haben wir den Trendbereich ‚Packaging & Delivery‘ deutlich vergrößert und bieten Besuchenden ein noch weitreichenderes Angebot an nachhaltigen Lösungen und Innovationen für das eigene Geschäft als jemals zuvor“, erklärt Claudia Johannsen.

Auf der diesjährigen Internorga finden Messebesucher auf erweiterter Fläche alles für das erfolgreiche ­Take-away und Liefergeschäft. Neben Delivery-Unternehmen wie Lieferando und Uber Eats vereint die Leitmesse dort eine Vielzahl an nationalen und internationalen Unternehmen, die umweltfreundliche Verpackungslösungen und verschiedenste -Mehrweg-Systeme präsentieren. Dabei reicht das Angebot inzwischen weit über klassische Mehrweg-Menüschalen hinaus – spezielle Burger-, Sushi- oder sogar Pizza-Behälter ermöglichen Gastgebenden heutzutage eine bedarfsgerechte Anpassung an das eigene Sortiment.

„Nachhaltige Verpackungsmaterialien für den Außer-Haus-Markt und moderne Lieferservices gehören zusammen. Gerade in einer Zeit mit vielen großen Herausforderungen unterstützen sie die Branche für eine erfolgreiche Zukunft“, betont Johannsen.

Chancen der Digitalisierung nutzen

Ob Coronapandemie, steigende Energiepreise oder Fachkräftemangel: Die Branche steht vor großen Herausforderungen, bei deren Bewältigung digitale Tools helfen können. Auf der Internorga präsentieren zahlreiche Aussteller Anwendungen, die Betriebe fit für die Zukunft machen.

„Der digitale Transformationsprozess hat längst die gesamte Branche erfasst. Wer Prozesse effizienter gestalten, Kosten senken oder den allgegenwärtigen Fachkräftemangel abfedern will, kommt an den digitalen Helfern nicht vorbei. Nach dem Erfolg des 2022 lancierten Themenbereichs ‚Digitale Anwendungen‘ widmen wir ihm noch mehr Platz – und bieten der Branche damit einen deutlichen Mehrwert“, verspricht Claudia Johannsen. An fünf Tagen präsentieren Weltmarktführer und innovative Start-ups ihre digitalen Produkte und zukunftsorientierten Technologien in den Hallen A2 und A3 und beraten die Fachbesucher bei der Wahl individueller Lösungen. Vom digitalisierten Kassensystem über Waste-Management-Software bis hin zu Systemen für Personaleinsatzplanung, Logistikmanagement und Backoffice-Anbindungen. Die Anwendungsgebiete moderner Technik für das Gastgewerbe können bedarfsgenau eingesetzt werden. So können die richtigen Tools und Applikationen interne Abläufe optimieren, Ressourcen einsparen oder Personalengpässe ausgleichen. Dabei ist wichtig, dass die Systeme verständlich und leicht bedienbar sind, damit sie auch von ungelernten Kräften genutzt werden können.

Speisen fix und frisch zubereiten

Im Regenerationsofen wird die gekühlte oder tiefgekühlte Speise auf die gewünschte Temperatur gebracht und ist so schnell bereit zum Verzehr. NordCap - © NordCap

NordCap, Bremen, zeigt Kühl- und Wärmegeräte für verschiedene Verpflegungskonzepte. Anhand unterschiedlicher Anwendungsbereiche (Großküche, Pizza, Shop-in-Shop und SB) wird demonstriert, wie es mit gut durchdachten Gerätekombinationen gelingt, Arbeitsprozesse effizient und nachhaltig zu gestalten.

Dabei liegt der Fokus auf der Produktion, Ausgabe und Präsentation frisch zubereiteter Speisen wie Pizza, Bowls und Currys. Dazu werden unter anderem Schnellkühler/Schockfroster, Regenerationsöfen/Dämpfer sowie energieeffiziente Präsentationsvitrinen eingesetzt.

Mobiler Service rund um Öl und Fett

Der mobile Fritteusen-Service umfasst sowohl die professionelle Reinigung als auch die Mikro-Filtrierung des Öls. Filta - © Filta

Für Filta, Emsbüren, ist es eine Premiere. Der mobile Service rund um die Fritteuse nimmt erstmals an der Internorga teil. Das Franchiseunternehmen ist nach eigenen Angaben bisher weltweit das einzige Managementsystem rund um die Fritteuse.

Filta-Partner übernehmen vor Ort das professionelle Reinigen der Fritteusen und das Filtrieren des Speiseöls auf Mikrobasis. Zu den Services gehören auch die Lieferung von neuem Öl sowie die Abholung von verbrauchtem Öl, das umweltgerecht zu Biodiesel weiterverarbeitet wird. Kunden sparen Zeit und Geld, entlasten ihre Mitarbeiter und minimieren das Risiko, das sie beim Hantieren mit heißem Frittieröl haben. Zudem lässt sich die Nutzungsdauer des Öls um bis zu 100 Prozent verlängern, was für Gastronomen einen messbaren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit bedeutet.

In Hamburg ist auch der neue Fettabscheider FiltaFOG Cyclone zu sehen, der laut Filta der weltweit erste Fettabscheider für kommerzielle Küchen ist, der über acht unabhängige Hydrozyklone verfügt. Der Energieverbrauch beträgt durch die spezielle Konstruktion nur einen Bruchteil von herkömmlichen Anlagen. Das Öl wird in hoher Qualität abgeschieden, so dass es zu Biodiesel weiterverarbeitet werden kann. 2022 erhielt Filta für den Fettabscheider unter anderem den „Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte“ und den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023“ für Design. Seit einigen Monaten ist der FiltaFog Cyclone bei McDonald’s in Ratingen erfolgreich im Einsatz.

Ebenfalls in Hamburg zu sehen: chemiefreie Abflussreinigung, automatische Reinigung von Abzugsanlagen, Vor-Ort-Ersatz von Kühlschrankdichtungen.

Flexibilität ist Trumpf

In Verbindung mit dem Vakuumfüller VF 608 plus ­advanced edition ist das ­Dosieren in verschiedenartige Behält­nisse wie Becher, Schalen, Gläser, Tief­ziehver­packungen oder als Topping möglich. Handtmann - © Handtmann

Handtmann, Biberach, präsentiert in Hamburg Lösungen für die flexible Lebensmittelverarbeitung. Ausgestellt wird der VF 608 plus Vakuumfüller in der neuen advanced edition In Verbindung mit verschiedenen Vorsatzgeräten ist der Füller zum Formen, Dosieren oder Koextrudieren von Suppen, Salaten, Fertigprodukten, Teigwaren, Feinkost, veganen und vegetarischen Produkten sowie Fleisch und Wurst geeignet.

Weiche, pastöse, stückige, feste oder kalte Produktmassen werden kraftvoll verarbeitet, grammgenau portioniert und wahlweise dosiert oder geformt: zu Burgern, Frikadellen, Knödeln und Bällchen, Cevapcici, Feinkostsalaten, Dips und Saucen, Aufstrichen oder Fertiggerichten. Eine Gewichtsgenauigkeit im Portionierbereich von 5 g bis 200.000 g und eine gute Produktqualität garantiert das schonende Flügelzellenförderwerk.

Der leistungsstarke Servo-Hauptantrieb sorgt für eine zuverlässige Produktion mit effektiver Portionierleistung von bis zu bis 400 Portionen pro Minute. Die Steuerung mit Farbdisplay bietet 300 Produktspeicherplätze und eine einfache Bedienung. Häufige Produktwechsel sind auch bei kleinen Chargen schnell und einfach möglich. In der advanced edition Ausführung ist mit dem VF 608 plus ein ermüdungsfreies, ergonomisches Arbeiten garantiert. Die CE-konforme Ausführung gemäß neuesten EU-Normen für Sicherheit und Hygiene machen ihn zum zuverlässigen Partner in einer modernen Lebensmittelproduktion.

Das Dosierventil DV 85-1 von Handtmann dosiert Produktmassen aus vielfältigen Lebensmittelbereichen, wie beispielsweise Fleisch und Fisch, Feinkost, Back- und Süßwaren oder vegetarisch und vegan. In Verbindung mit dem Vakuumfüller VF 608 plus advanced edition ist das Dosieren in verschiedenartige Behältnisse wie Becher, Schalen, Gläser, Tiefziehverpackungen oder als Topping flexibel möglich. Die Möglichkeit der Heißdosierung mit bis zu 90 Grad Celsius bietet Vorteile für Gastronomie und Food Service. Das Dosierventil ist für pastöse und flüssige Produktmassen sowie Produkte mit stückigen Einlagen geeignet. Abwechslung ist durch die Wahl von zwei Auslassvarianten gegeben: 22 mm Auslassdurchmesser mit Ausstoßkolben und 8 mm Auslassdurchmesser mit Stempel. Loch- und Sterntüllen sind in den Durchmessern von 4, 5, 7, 9, 11, 13  mm wählbar. Die am Dosierventil regelbare Ausstoßgeschwindigkeit sorgt für eine ansprechende Produktpräsentation. Zugleich ist es laut Handtmann das einzige manuell bedienbare Dosierventil auf dem Markt, mit dem ein CE-konformes, sicheres Arbeiten garantiert ist. Die Ausführung des Dosierventils in Edelstahl und detektierbarem Kunststoff sorgt für Hygiene und Produktsicherheit.

Relaunch für Geräte und Messestand

Die Glastüre am Kühlschrank der Serie Melios zeigt den ­Inhalt, ohne dass die Tür ­geöffnet werden muss. Cool Compact - © Cool Compact

Mit einem Relaunch der Kühl- und Tiefkühlschränke geht Cool Compact, Grosselfingen, auf die diesjährige Internorga. Auf einem größeren Messestand und mit neuem Konzept präsentiert der Hersteller beispielsweise die Kühl- und Tiefkühlschränke der Serien Melios und Magnos. Beide überzeugen durch eine gute Energieeffizienz.

Bei der Serie Melios wurde der Stromverbrauch durch neue Komponenten im Kühlkreislauf weiter reduziert. Auch die Geräte der Serie Magnos 570 sind dank technischer Weiterentwicklungen effizienter als die Vorgängermodelle. Hatten diese Geräte die Energieeffizienzklasse B, überzeugen die neuen Modelle alle durch die Energieeffizienzklasse A.

Neu im Programm sind auch Kühl- und Tiefkühlschränke mit zwei Türen übereinander, die sich in der unteren Hälfte mit drei im GN-Format eingeteilten Auszügen bedienen lassen. Die Auszüge sind aus Edelstahl und bieten eine sanfte Schließautomatik.

New-Meat bundesweit verfügbar

Das Redefine Beef Flanksteak soll einen sehr saftigen, doch festen Biss haben und sich durch ein fleischiges Mundgefühl auszeichnen. Redefine Meat - © Redefine Meat

Redefine Meat wird seine neuesten pflanzenbasierten Innovationen für den Außer-Haus-Markt auf der Internorga vorstellen. Den Besuchern der Fachmesse werden kreative Gerichte mit pflanzlichem New-Meat serviert. Das isrealische Unternehmen mit deutscher Niederlassung in Berlin hat nach eigenen Angaben bereits viel Lob geerntet. Anerkennung finde unter anderem das mit Tierfleisch vergleichbare Qualitätsniveau des New-Meat-Sortiments. Die neuesten Produktinnovationen von Redefine Meat können die Besucher der Internorga am Messestand verkosten – darunter das Beef Flanksteak, das Pulled Beef und die Bratwurst.

Ulrich Strünck, Commercial Director DACH, sagt: „Seit dem Debüt von New-Meat auf der letzten Internorga haben wir in ganz Deutschland eine enorme Nachfrage erlebt: Über dreihundert gastronomische Einrichtungen in Deutschland bieten heute unser Sortiment an, das ganze Fleischstücke, Pulled Meat und Hackfleischprodukte in den Geschmacksrichtungen Rind, Schwein und Lamm umfasst. Außerdem haben wir eine erstklassige Lieferkette aufgebaut, die aus den führenden Fleischgroßhändlern und Distributoren des Landes besteht. Seit die Produktion in unserer ersten europäischen Produktionsstätte in den Niederlanden aufgenommen wurde, haben wir unseren neuen Logistikpartner DFS Dewender Food Service an Bord, der unsere ehrgeizigen Expansionspläne in Deutschland im Jahr 2023 unterstützen wird.“

Das Redefine Beef Flanksteak soll einen sehr saftigen, doch festen Biss haben und sich durch ein fleischiges Mundgefühl auszeichnen, da es das komplexe Muskelgewebe von Tierfleisch perfekt nachahme. Die Produkte der neuen New-Meat-Kategorie des Unternehmens, Pulled Beef und Pulled Pork, haben den Geschmack und die Textur von langsam gegartem Fleisch – eine Innovation mit einer Garzeit von nur zwei Minuten statt Stunden. Und die Redefine Bratwurst wurde nach Unternehmensangaben speziell für den deutschen Gaumen entwickelt. Sie habe nicht nur eine mit hochwertigem tierischem Fleisch vergleichbare Produktqualität, sondern auch dieselbe Saftigkeit und den gleichen Biss, die traditionelle Schweinefleischprodukte auszeichnet.

Für optimierte Arbeitsabläufe

Mit dem Salamander Vario Lift wird Feines in Minutenschnelle überbacken, gratiniert oder warmgehalten. Palux - © Palux

Palux, Bad Mergentheim, präsentiert auf der Messe sein langjähriges Know-how für die Profi-Küche. Der Hersteller begleitet seine Kunden von der Bedarfsanalyse über Konzeption und Produktion sowie Montage bis hin zur Einweisung in die neuen Arbeitsabläufe und zu den After-Sales-Services.

In Hamburg werden bewährte Produkte wie die X-Line gezeigt, eine Herdanlage in Kombination mit ausgereifter Modultechnik. Diese verspricht Flexibilität, Leistungsfähigkeit, Design und Budgetorientierung.

Die Herdanlage Palux Maître ist in massiver, nahtloser Bauweise gefertigt. Eine Auswahl an modularen Unterbauten und leistungsstarker Technik machen den Maître zum Herzstück der Küche.

Mit dem Palux Salamander Vario Lift wird Feines in Minutenschnelle überbacken, gratiniert oder warmgehalten. Dank automatischer Tellererkennung kann der Stromverbrauch um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Leichte Bedienung und schnelle Reinigung sind weitere Stärken des Geräts.

Energieeffiziente Spültechnik

Seit Januar 2023 gibt es die Pflicht zum Angebot von Mehrwegalternativen im ­To-go-Segment. Damit die Kreislaufwirtschaft gelingt, braucht es effiziente ­Spültechniken. Colged - © Colged

Bei Colged, Offenburg, steht das Gesamtprogramm an gewerblichen Spülmaschinen im Zeichen von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Die Untertisch- und Durchschubgeschirrspülmaschinen sparen nach Colged-Berechnungen im Vergleich zu marktüblichen anderen Geschirrspülmaschinen Wasser, Strom und Reinigungsmittel. Für eine gute Energienutzung bei den Spülmaschinen sorgen beispielsweise eine Wärmerückgewinnung oder die doppelwandige Konstruktion. Besonders wichtig ist der niedrige Verbrauch an Wasser für die Nachspülung, was zugleich zu einer Senkung der Stromkosten für das Erhitzen dieses Wassers führt. Alle Geräte sind in wenigen Tagen lieferbar.

Auch die Spülmaschinen der Serie SaniTech 36 und SaniTech 38 werden in Hamburg zu sehen sein. Diese Geräte haben dank spezieller Programme mit Thermodesinfektion eine 90 Prozent höhere Keimabtötung gegenüber der Standard-Spültechnik.

Infolge der seit Januar 2023 geltenden Mehrwegangebotspflicht ist die Nachfrage nach Spülmaschinen derzeit groß. Die Modelle TopTech 36-23 und 38-23 bieten mit dem Korbmaß 500 × 500 mm und Spülkapazitäten von bis zu 60 Körben pro Stunde eine gute Performance.

Pink Cube – alle Trends erleben

Der Trendinkubator auf der Messe: Besuchende können sich im Pink Cube über alle News im Bereich Food & Beverage informieren. Trendforscherin Karin Tischer präsentiert mehrmals täglich in 30-minütigen Kurzvorträgen Insights aus der Branche, kostenfrei und ohne Voranmeldung. In diesem Jahr geht es um folgende Themen:

Internationaler Trend-Booster: News & Impulse - food & beverage; Nachhaltigkeit – Sind Sie fit für den Markt?

Die Welt im Wandel: „Let’s go digital“ – von KI bis E-Food; Fusioniert! Geschmack & Gesundheit.

www.internorga.com