Leberkäse ist beliebt und gehört ohne Zweifel ins Sortiment eines Fleischerimbisses; etwas Besonderes ist er aber nicht. Die Kunden erwarten im Fachgeschäft auch an der Heißen Theke mehr als nur Standard.
Fleischereien sollten sich auch beim lukrativen Geschäft mit der kleinen oder großen Zwischenmahlzeit auf gestiegene Ansprüche der Kunden einstellen. Das Angebot an der Heißen Theke beim Fleischer muss zwar nicht riesig sein, aber wenn außer einem heißen Fleischkäse, einer Handvoll Frikadellen und vielleicht noch einem halben Hähnchen nichts geboten wird, werden die Umsätze im Imbissgeschäft bestenfalls nicht steigen, wahrscheinlich aber deutlich zurückgehen.
Der Markt für kleine schnelle Zwischenmahlzeiten wächst stetig. Die Haushalte werden mit einer und zwei Personen immer kleiner, die Zahl der Berufstätigen steigt und das gemeinsame Mittagessen im Kreis der ganzen Familie wird immer seltener. Das sind beste Voraussetzungen für gute Geschäfte mit dem Fleischerimbiss.
Schauen Sie sich an Ihrem Standort um. Wer lebt und arbeitet in Ihrem Einzugsgebiet? Passt Ihr Angebot auf die Mehrheit der potenziellen Kunden in Ihrer Region? Was können Sie besonders gut, was können Sie besser machen als andere? Richten Sie Ihre Heiße Theke an der Kundenstruktur und der Nachfrage aus. Wichtig ist, dass Sie klar und deutlich Position beziehen. Alle in den letzten Jahren erfolgreichen Unternehmen im Snack- und Imbissbereich zeichnen sich durch ein klares Konzept und ein unverwechselbares Profil aus.
Stellen Sie in jedem Fall die handwerkliche Herstellung Ihrer Snacks in den Mittelpunkt und bieten Sie Ihren Kunden stets etwas Besonderes an der Heißen Theke. Damit grenzen Sie sich von den 08/15-Angeboten anderer ab und Ihre Kunden wissen, warum sie (wieder) zu Ihnen kommen.
