Arachidonsäure

Die Arachidonsäure ist eine Fettsäure, die in allen Lebensmitteln vorkommt, die tierische Fette enthalten. Auch der Organismus des Menschen bildet Arachidonsäure in seinem Stoffwechsel.

Arachidonsäure
Wer unter Arthritis oder Rheuma leidet, sollte sich arachidonsäurearm ernähren. - © Uta Herbert / www.pixelio.de

Die Arachidonsäure erfüllt im Organismus wichtige Aufgaben bei der Entstehung und der Bekämpfung von Fieber und der Regulation von Entzündungen im Körper.

Bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis oder Rheuma wird häufig eine arachidonsäurearme Ernährung empfohlen. Auch bei chronischen Entzündungen scheint die Reduktion von Arachidonsäure positiven Einfluss auf das Krankheitsbild zu haben.

Um möglichst wenig Arachidonsäure zu bilden oder mit der Nahrung aufzunehmen, sollten betroffene Patienten tierische Fette vermeiden und bei den Pflanzenfetten solche bevorzugen, die wenig Linolsäure enthalten, da die Linolsäure der wichtigste Baustein für die Metabolisierung von Arachidonsäure ist.

Um nicht völlig auf tierische Kost verzichten zu müssen, können Patienten auf sehr magere Fleischsorten, wie zum Beispiel Hähnchenbrust, Putenbrust oder mageres Rindfleisch, wie Filet oder Tartar ausweichen.