Zeit für Zuckerschoten

Jetzt haben Zuckerschoten Saison. Das edle Gemüse ist leicht bekömmlich und mit seinem süßlichen Erbsenaroma eine Bereicherung für die leichte Sommerküche. Als einzige Hülsenfrucht lassen sich Zuckerschoten in Maßen auch roh knabbern.

Zuckerschoten sind sie recht gut verdaulich und enthalten wertvolles Eiweiß, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. www.pixelio.de - © chnurrli46, PIXELIO

Zuckerschoten haben ihren Namen von ihrem relativ hohen Zuckergehalt. Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten sind sie recht gut verdaulich und kaum blähend. Die zarten Hülsen enthalten wertvolles Eiweiß, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine.

Köstlich schmecken sie zum Beispiel in einem Salat mit Kirschtomaten, frischem Basilikum, Pinienkernen und einer würzigen Vinaigrette. Auch wenn das Gemüse roh genießbar ist, entsteht die typische Süße stärker erst beim Garen. Dafür die Schoten drei Minuten in heißem Salzwasser blanchieren, abgießen und kalt abschrecken.

Vielseitig verwendbar

Für eine einfache Beilage wird das Gemüse mit Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter geschwenkt. Die zarten Schoten schmecken aber auch in Suppen, zu Couscous, Pasta und Risotto. Bei asiatischem Wokgemüse werden sie aufgrund der geringen Garzeit erst zum Schluss hinzugegeben. Tipp: Eine sparsame Verwendung von Gewürzen verhindert, dass das feine Aroma überdeckt wird.

Zuckerschoten werden auch Zuckererbsen genannt. Im Gegensatz zu anderen Erbsensorten werden sie noch unreif geerntet, wenn die gesamte junge Hülse noch weich ist und die enthaltenen Erbsen nur samenkorngroß sind. An der Innenwand der Hülse bilden sie keine ungenießbare Pergamentschicht. Vor der Zubereitung werden Zuckerschoten lediglich kurz unter fließendem Wasser abgespült und abgetupft. Mit einem Messer entfernt man die harten Stielenden und Blütenansätze und zieht eventuell noch störende Fäden längs vom Stielende aus ab.

Von Juni bis August sind Zuckerschoten frisch von heimischen Feldern erhältlich. Frisch schmecken sie am besten. Gekühlt halten sie sich drei bis vier Tage lang.

Heike Kreutz, www.bzfe.de