
Bratwurst ist ein Muss bei vielen Konzerten, Märkten oder sonstigen Events. Jeder kennt das Gedränge bei Großveranstaltungen, im schlimmsten Fall fällt die Wurst herunter und der Senf landet auf der Kleidung. Jetzt gibt es eine Verpackung, mit der man eine oder sogar mehrere Bratwürste und auch noch ein Getränk transportieren kann, ohne dass dabei die Wurst oder man selbst Schaden nimmt.
Die „Wurst case“ macht den sicheren Transport von mehreren Bratwürsten samt Getränk möglich und bietet sogar Platz für Senf. Dank des abreißbaren Papierstreifens verbrennt man sich auch nicht mehr die Finger an der Wurst.
Entwickelt wurde die neuartige Verpackung im Rahmen des STI Design Award, einem Verpackungswettbewerb, den die STI Group, Lauterbach, alle zwei Jahre für Studierende ausrichtet. Jennifer Meyer, die im 4. Semester Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel studiert und selbst gerne Festivals und Konzerte besucht, hat sich bei der Entwicklung von ihren eigenen Erfahrungen inspirieren lassen.
Mit dem STI Design Award fördert die STI Group den Nachwuchs im Bereich Verpackungs- und POS-Design. Im Wettbewerb 2014 wurden fünf Studierende mit einem Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro ausgezeichnet.
Der „Wurst case“ überzeugte die Jury durch seine Einfachheit. Doch nicht nur für Wurst to go haben die Nachwuchsdesigner eine perfekte Lösung entwickelt. Auch die Konzepte für Döner oder Köttbullar haben großes Potenzial und zeigen, wie wichtig conveniente Verpackungslösungen für den Außer-Haus-Verzehr sind.