Es gibt noch junge Leute, die das traditionelle Handwerk des Metzgers oder Metzgereiverkäufers erlernen wollen. Die besten unter ihnen wurden am 1. Oktober 2014 im Rahmen einer Feierstunde mit dem „Förderpreis der Wolf-Stiftung für das Metzgerhandwerk der Oberpfalz“ ausgezeichnet und mit Preisgeldern von insgesamt 5.000 Euro für ihre guten Leistungen geehrt.

„Wir freuen uns in diesem Jahr zum ersten Mal den Förderpreis an die besonders leistungsstarken und engagierten Auszubildenden aus den Bereichen Metzgerei und Metzgereiverkauf zu vergeben“, sagt Stiftungsgründer Reinhard Wolf. „Es ist schön zu sehen, dass auch heute noch junge Menschen die Tradition des Metzgerhandwerks hochhalten und mit dazu beitragen, dass die handwerkliche Vielfalt in unserer Region gewahrt wird.“
Mit der Verleihung des „Förderpreis der Wolf-Stiftung für das Metzgerhandwerk der Oberpfalz“ bringt die Marianne & Reinhard Wolf Stiftung auf den Punkt, worauf man bei der Wolf-Firmengruppe in Schwandorf Wert legt: Das Wissen wie man handwerkliches Können und damit Qualität bewahrt. Denn das Metzgerhandwerk in der Oberpfalz hat Tradition und Vielfalt – ursprüngliche, unverfälschte Rezepte, gelebte Profession und ehrliche Produkte machen die Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Region zu etwas ganz Besonderem. Mit dem Förderpreis möchte Wolf dazu beitragen, dass das so bleibt.
Das Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro wurde unter den zehn besten Auszubildenden des Jahrgangs Sommer 2014 im Bereich Metzgerei und Metzgereiverkauf aufgeteilt.
Prüfungsbeste der Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf Metzger/in: Maximilian Spies erhält als Prüfungsbester 1.000 Euro, Katrin Haubner auf dem 2. Platz bekommt 600 Euro, Sebastian Zagel auf Platz 3 erhält 400 Euro. Ihm folgen Johannes Leidl mit 300 Euro und Markus Bauer mit 200 Euro auf Rang 4 und 5.
Prüfungsbeste im Ausbildungsberuf Fachverkäufer/in im Lebensmittel-handwerk, Schwerpunkt Metzgerei: Patrick Hein als Prüfungsbester erhält 1.000 Euro, Selina Kosowski auf dem 2. Platz bekommt 600 Euro, Nadine Reinhardt auf Platz 3 erhält 400 Euro. Ihr folgen Ramona Käs mit 300 Euro und Marion Adlhoch mit 200 Euro auf Rang 4 und 5.
Die zugewendeten Beträge werden den Preisträgern zur weiteren Qualifikation und Fortbildung bereitgestellt und sollen gleichsam als Ansporn für künftige Ausbildungsjahrgänge dienen.