Sensiblen Lebensmitteln wie Fleisch und Wurst drohen stets Geschmacksverlust, Austrocknung und Verderb. Verpackungen unter Vakuum schützen davor und sorgen für Haltbarkeit und Hygiene. Vakuumiermaschinen machen damit Frischeprodukte in Fleischereibetrieben SB-tauglich und tragen zu ihrer attraktiven Verkaufsoptik bei.
Egal ob Aufschnitt, Speck oder Hackfleisch, scharfkantige Koteletts, feuchte Klöße, Käse oder Fertiggerichte – eine Vakuumfolie bewahrt diese und andere Speisen vor Keimen und Bakterien, Schmutz und Schmierbelägen. Dafür wird der Sauerstoff mit einer Vakuumpumpe entzogen und die Kunststoffverpackung – gegebenenfalls unter Schutzgasatmosphäre – luftdicht versiegelt. Sie erhält so über Tage oder Wochen das appetitliche Aussehen der Lebensmittel, ihr Gewicht und ihre Geschmacksaromen. In der praktischen Hygienehülle lassen sie sich zum Beispiel auch voretikettieren und dem Kunden als Regal- oder Sonderangebot präsentieren.
Vakuumverpackungsmaschinen gibt es je nach Bedarf und Betriebsgröße in diversen Leistungsspektren: kleine (Tisch-)Geräte passen auf die Ladentheke einer Fleischerei, Doppelkammermaschinen erlauben die industrielle Verarbeitung großer Stückzahlen, bei Bedarf unterstützt durch automatisches Ladesystem, Tiefziehautomaten punkten mit Tempo und Flexibilität.
Beachtet werden sollte bei der Entscheidung für eine Neuinvestition neben der Stellfläche des Gerätes und der passenden Größe von Rohware, Beuteln und Folien die Saugleistung der Pumpe und die Siegelqualität. Wichtig sind auch eine leichte Bedienung – elektronisch unterstützt via Display, optional mit Speicherung von Standards –, die sichere Produktzuführung und eine ergonomische Handhabung. Die Integration weiterer Geräte, etwa Etikettendrucker, der Energieverbrauch und die Reinigungsfreundlichkeit (Edelstahl-Konstruktion) sind ebenfalls im Blick zu behalten.