Betriebshygiene Wie Fleischereien Keime und Schädlinge in Schach halten

Von der Stiefelwaschanlage über Dampfsauger bis zum digitalen Schädlingsmonitoring: Die EU-Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit zwingen Fleischverarbeiter zu lückenlosen Konzepten für eine anforderungsgerechte Hygiene. Ein Überblick über Technik, Verfahren und Geräte, die HACCP-Konzepte im Betrieb absichern.

Die strengen EU-Vorgaben für Lebensmittelsicherheit lassen keine Wahl: Um Kontaminationen und die Ausbreitung pathogener Mikroorganismen zu verhindern, steht zum Beispiele die Wurstküche auf fugenlos verlegtem, abriebfestem Spezialboden – der Zutritt ist nur nach Passieren einer Hände- und Stiefelwaschanlage möglich. HACCP-Berufskleidung und -handschuhe verhindern Schmutzverschleppungen, Normwagen rollen über Reinigungsfelder und werden wie Wölfe, Rauchwagen oder Paletten täglich gereinigt. Fürs ganze Betriebsgelände sind neben Putzdiensten regelmäßige Kontrollen auf Schaben, Motten, Nager & Co. festgeschrieben, was ein digitales Schädlingsmonitoring erleichtert.

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