Treffpunkt für Genießer

Vom 5. bis 8. April 2018 öffnet eine außergewöhnliche Genussmesse in Stuttgart ihre Tore: der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. 500 Genusshandwerker aus ganz Europa präsentieren auf der Leitmesse von Slow Food Deutschland eine einzigartige Vielfalt regionaler, traditionell handwerklich hergestellter Spezialitäten.

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    © Messe Stuttgart
    Die Besucher können auf der Slow Food Messe (5. bis 8. April 2018) an der Langen Tafel bewusst genießen.
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    Die auf dem „Markt des guten Geschmacks“ präsentierten Lebensmittel müssen dem Slow Food Motto „gut, sauber, fair“ gerecht werden und hohe Ansprüche an Geschmack und Qualität erfüllen.

Die Produkte, die auf dem Messe-Marktplatz angeboten werden, müssen den strengen Qualitätskriterien von Slow Food genügen. Dies bedeutet, dass sie gemäß dem Slow Food Motto „gut, sauber, fair“ hohe Ansprüche an Geschmack und Qualität erfüllen müssen. Außerdem wird großer Wert auf Transparenz bei Herstellung und Inhaltsstoffen gelegt. Die Produkte werden in traditionell handwerklicher Art, weitgehend frei von Hilfs-, Aroma- und Zusatzstoffen sowie umwelt- und ressourcenschonend hergestellt.

Immer mehr Verbraucher möchten wissen, was sie essen, wie ihre Lebensmittel hergestellt werden und welche Auswirkungen die Produktion auf Menschen, Pflanzen, Tiere und Umwelt hat. Sie suchen unverfälschten Geschmack und mit Blick auf Herstellung und Inhaltsstoffe verlässliche Qualität und Transparenz. Auf dem „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart werden sie fündig.

Einzigartiges Qualitätskonzept

Der „Markt des guten Geschmacks“ unterscheidet sich durch die hohen Qualitätsansprüche an die ausgestellten Produkte sowie die begleitenden Prüfverfahren von anderen Food-Messen in Deutschland. Um überhaupt zugelassen zu werden, verpflichten sich die Aussteller, die strengen Qualitätsvorgaben einzuhalten. Sie dürfen beispielsweise ausschließlich nach traditionell handwerklicher Art, weitestgehend frei von Hilfs-, Aroma- und Zusatzstoffen produzieren. Als Ausnahmen bei Zusatzstoffen etwa werden beispielsweise Nitritpökelsalz in Wurstwaren, Pektin in Konfitüren sowie Sulfite bei Wein und Meerrettich toleriert.

Damit den Besuchern auch ausschließlich die Erzeugnisse kundiger Lebensmittelproduzenten angeboten werden, führt Slow Food vor sowie während der Messetage Stichproben durch. „Produkte, die der Messequalität nicht entsprechen und trotzdem nach Stuttgart mitgebracht wurden, werden vom Stand entfernt“, erklärt Messe-Projektleiter Nikitas Petrakis das im Messewesen einzigartige Vorgehen. Dafür nehme man einen sehr großen zeitlichen und finanziellen Aufwand in Kauf.

So sei es jedoch möglich, die hohen Qualitätsstandards zu halten: „Die Besucher können damit sicher sein, dass sie auf dem ‚Markt des guten Geschmacks‘ keinen Gelschinken und keinen Analogkäse antreffen. Stattdessen erwartet sie hier vor allem Käse aus Rohmilch, der lange gereift ist und Brot, dessen Teig ebenfalls ausreichend Zeit ‚zu gehen‘ hatte“, so Petrakis.

Rahmenprogramm: Gutes wird besser

Der „Continental Whisky Market“ bietet Whiskybrennereien des europäischen Festlands eine einzigartige Bühne. In diesem Jahr wird sein Angebot nochmals erweitert: Im neuen „Gin-Quarter“ können Besucher die spannende Aromen-Vielfalt regional erzeugter Gins kennenlernen. Besucher können hier mit Nase und Gaumen in eine Welt voller Duft- und Aromenerlebnisse eintauchen – von floral und zitrusbetont bis hin zu Wachholderbeere und Gewürznoten.

Als mittlerweile fester Bestandteile des „Markt des guten Geschmacks“ ist die Kochwerkstatt nicht mehr von der Messe wegzudenken. Versierte Küchenkünstler vermitteln interessierten Besuchern Basiswissen der Kochkunst, verraten Geheimtipps und zaubern schlussendlich gemeinsam mit ihnen ein schmackhaftes Gericht.

Ebenso fest etabliert haben sich die sogenannten Geschmackserlebnisse – geführte Lebensmittelverkostungen, die oftmals ganz neue Perspektiven eröffnen. Ergänzt werden sie durch zahlreiche Podiumsdiskussionen und Vorträge, die die vier Messetage bereichern und neue Perspektiven aufzeigen.

Komplettiert wird das Rahmenprogramm und Angebot von den Sonderbereichen „Küche und Tafel“, „Marktplatz Brauerhandwerk“ und der Vinothek mit einer großen Auswahl deutscher Weine. Während kleine Manufakturen und Werkstätten im Bereich „Küche und Tafel“ liebevoll gefertigtes Küchenmobiliar und Kochutensilien für die Zubereitung von Lebensmitteln zeigen, dreht sich auf dem „Marktplatz Brauerhandwerk“ alles um Brauereien, die Wert auf traditionelle Herstellungsmethoden legen und weit davon entfernt sind, einen Massenmarkt zu bedienen. Fehlen darf natürlich auch nicht die Lange Tafel: Sie zieht sich durch alle Messehallen und lädt im geschäftigen Messetreiben zum Verweilen und Durchatmen ein. Und nebenbei ist sie natürlich der perfekte Ort, um die angebotenen Speisen zu kosten und mit den Ausstellern und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

www.messe-stuttgart.de/slowfood