Topinambur – leichte Knolle

Der Name Topinambur soll sich angeblich von einem südamerikanischen Indianerstamm herleiten. In der Tat stammt die Pflanze, die eng mit unseren Sonnenblumen verwandt ist, ursprünglich aus Südamerika und war bereits im 17. Jahrhundert als Speisepflanze beliebt, bevor Sie von der Kartoffel verdrängt wurde.

Ein regelmäßiger Verzehr der Topinambur-Knolle wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. - © M. Großmann / www.pixelio.de"

Topinambur – leichte Knolle

Topinambur enthält bis zu 16 Prozent Kohlenhydrate in Form von Inulin, einem Zweifachzucker, der von Menschen nicht verdaut werden kann und darum als Ballaststoff gilt. Der regelmäßige Verzehr wirkt sich durch den hohen Inulingehalt positiv auf die Darmflora aus.

Da ein großer Teil des Kohlenhydratspeichers in Topinambur von uns nicht verdaut werden kann, eignet es sich auch hervorragend zur Gewichtsreduktion. Die Knolle enthält lediglich 31 Kalorien in 100 Gramm, macht aber fast genau so satt wie eine Kartoffel.

Auch lässt sich Topinambur leicht bevorraten, da man es einfach einfrieren kann, ohne vorher blanchieren zu müssen, wie bei anderen Gemüsesorten üblich. Denn der Gehalt an Enzymen, die bei tiefen Temperaturen die Vitamine zerstören würden, ist so gering, das auf ein Blanchieren verzichtet werden kann.