Süßes vom Grill

Statt Ketchup und Senf: Zu süßen Würsten aus Grieß schmecken Himbeer- und Mangokonfitüre. - © Naturin

Süßes vom Grill

Nicht alles, was gegrillt oder gebraten werden kann, muss auch nach Wurst schmecken. Das meintzumindest Andreas Webers aus Hemer. Der Sauerländer Fleischermeister kam bei einer Grillmeisterschaft auf die Idee, auch das Dessert in der passendenHülle auf den Grill zu
legen.

Keine einfache Aufgabe, denn zunächst musste er eine Nachspeisefinden, die sich auch nach Hitzeeinwirkung wie eine Grillwurst anfühlt und schmeckt. Die Erinnerung an Kindertage, als Grießpudding mit Früchten den Abschluss eines feierlichen Familienessens bildete, gab ihm den Impuls, Wursthüllen mit Grieß zu füllen.

Gemeinsam mit Küchenchef Christian Jung vom Hermann von der Becke-Altenheim tüftelte Webers lange an Geschmack und Zusammensetzung. Als „Versuchskaninchen“ dienten neben Ehefrau und Kindern auch die Mitarbeiter der Fleischerei. Wichtig für das Gelingen der Prototypen war außerdem, den Vakuumfüller präzise einzustellen: Fleischloses verhält sich hier anders als das gewohnte Bratwurstbrät.

Herausgekommen ist letztendlich eine Wurst im Eiweißsaitling Naturin NDC Kaliber 20, die außen leicht braun und innen festist.

Besonders Kinder begeistern sich für die Würstchen, die bei knackigem Biss ganz anders schmecken als gewohnt. Serviert mit Mango- oder Himbeerkonfitüre anstelle von Ketchup und Senf sorgen die Würste für eine gelungene Partyüberraschung.

Für die Zubereitung empfiehlt Andreas Webers, der sich die Idee patentrechtlich schützen lässt, beim Grillen mit Holzkohledie Restwärme der Glut zunutzen.So ziehe der Grießpuddinglangsam gar und werde gleichmäßig fest.„Wenn eszu heiß wird, können die Dessertwürstchen an den Enden platzen“, so seine Erfahrung.

Auch die Bratversuche in der Pfanne und auf dem Elektrogrill seien zufriedenstellend verlaufen. Somit könnten Fleischer-Fachgeschäfte die süße Spezialität dasganze Jahr über anbieten.

www.naturin.de

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