Verkäufer/-innen, die ihre Waren genau kennen, können Kunden individueller beraten und ein besseres Verkaufsergebnis erzielen. Das gilt für Fleisch und Wurst ebenso wie für Zusatzprodukte und Zutaten. Die Fleischerei informiert in jeder Ausgabe über Lebensmittel, die im Fleischer-Fachgeschäft verkauft oder verarbeitet werden.
Mett- und Teewurst haben schnittfesten Rohwürsten eines voraus: Sie lassen sich streichen. Am besten direkt aufs Brot, damit sich der intensive, würzige Geschmack optimal entfaltet. Für mehr Frische und Volumen mit Gewürzgurken, geraspeltem oder fermentiertem Gemüse kombinieren.
Fettreich von fein bis grob
Ein Blick in die Nährwerttabelle offenbart einen Fettanteil von gut 45 Prozent und über 450 Kalorien je 100 g. Teewurst ist keine magere Angelegenheit. Da sie jedoch aus fein zerkleinertem, sehnenarmem Fleisch hergestellt wird, lässt sie sich dünn streichen. Etwas weniger Fett enthält grobe Streichmettwurst. Allerdings wird die dicker gestrichen als Teewurst, was den Vorteil beim Fett wieder aufhebt. Je nach Rindfleischanteil variieren die Mikronährstoffe. Rind bringt mehr Eisen und Zink in die Wurst, Schwein mehr Vitamine B1 und B6.
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