Schnelles Sicherheitskonzept für Kühltheken

Weil die Überwachungselektronik den Stromzufluss zu den Ventilatoren misst, kann der Ausfall der Kühlung früher bemerkt werden. Aichinger - © Aichinger

Besonders in den Sommermonaten ist eine hohe Betriebssicherheit von Kühl­theken geboten, um Warenschäden zu vermeiden. Aichinger, Wendelstein, bietet eigenen Angaben zufolge als erster Hersteller eine Überwachungselektronik an, die sofort optisch an der Kühltheke und/oder bei der Fernwartungssoftware eine Störung anzeigt. Das ermöglicht eine wesentlich schnellere Reaktionszeit. FANCi wird optional für die Kühltheken Sirius 3, Sirius Swing, Frontline, AirMaxx und FreshMaxx von Aichinger angeboten und lässt sich auch nachrüsten.

FANCi misst den Stromfluss zu den Ventilatoren in den Kühltheken. Herkömmliche Warnsysteme messen die Temperatur in der Theke, weshalb ein Ausfall der Ventilatoren erst deutlich später, oft erst nach 90 bis 120 Minuten, angezeigt wird. Häufig ist die Ware dann beschädigt oder nicht mehr verkäuflich.

Das Sicherheitskonzept von Aichinger umfasst neben FANCi zwei weitere Faktoren. Der Spezialist für Kühltheken und Shopeinrichtungen lässt nach eigenen Anforderungen entwickelte Ventilatoren beim Premiumanbieter ebm-papst produzieren. Diese zeichnen sich durch eine lange Nutzungsdauer von 75.000 Betriebsstunden, einen geringen Energieverbrauch von 1,7 W, langzeitstabile Lager und die Feuchteschutzklassifizierung IP 68 aus. Damit sind die Ventilatoren unempfindlich gegenüber Wasser bei der Reinigung der Kühltheke. Außerdem setzt Aichinger auf die Multi-Fan-Technologie (MFT). Dabei werden pro laufendem Meter an Kühltheke zwei Ventilatoren eingesetzt. Das redundante Betriebssystem ermöglicht auch eine Notkühlung, wenn einer der Ventilatoren ausfällt.

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