Die Rügenwalder Mühle, Bad Zwischenahn, hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem zufrieden stellenden Ergebnis abgeschlossen: Das Familienunternehmen erwirtschaftete im letzten Jahr einen Gesamtbruttoumsatz von 175,6 Mio. Euro (2012: 173,5 Mio. Euro) und damit ein leichtes Umsatzwachstum von rund 1,1 Prozent. Der Gesamtabsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht um 0,1 Prozent.

„Angesichts der rückläufigen Entwicklung des Wurstmarktes insgesamt und mit Blick auf das anhaltend hohe Preisniveau bei den Rohstoffen können wir mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden sein“, sagt Christian Rauffus, Inhaber und Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle. Mit 438 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2013) hat sich die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 40 Personen erhöht. Vor allem in der Frikadellen-Produktion wurden Arbeitsplätze geschaffen.
Investiert hat die Rügenwalder Mühle im vergangenen Jahr im Zuge der Vorbereitungen für die Einführung der achten Marke – Mühlen Currywurst und Mühlen Frikadellen in Currysauce – insbesondere in den Bau eines neuen Produktionsgebäudes. Hinzu kam unter anderem auch der Relaunch des Schinkenspicker-Sortiments. Insgesamt belief sich die Investitionssumme auf 10,5 Mio. Euro.
Um den strukturellen Veränderungen im sich wandelnden Fleisch- und Wurstmarkt zu begegnen, setzt die Rügenwalder Mühle bereits seit 2010 verstärkt auf den sich dynamisch entwickelnden Snack-Bereich. Die im Oktober 2012 eingeführten Mühlen Frikadellen in den Sorten „Mühlen Frikadellen klassisch“ sowie „Mühlen Frikadellen 100 % Geflügel“ im wieder verschließbaren Frischebecher konnten sich in kürzester Zeit auf dem Markt etablieren. Zum Umsatzwachstum beigetragen haben außerdem der Mühlen Schinken (+4,4 Prozent) sowie die Pommersche Gutsleberwurst (+1,0 Prozent).
Die Berücksichtigung der sich ändernden, zunehmend flexiblen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten schlägt sich auch in der Einführung der achten Marke – Mühlen Currywurst und den Mühlen Frikadellen in Currysauce – Anfang Mai 2014 nieder. In Anlehnung an die original Imbissbuden-Schale praktisch verpackt, lassen sich die Produkte schnell in der Mikrowelle zubereiten. „Innovative Produkte für mobile Verbraucher – mit dieser Strategie sind wir auf einem sehr guten Weg und erreichen auch jüngere Konsumenten“, sagt Rauffus.
Die Menschen hinter den Produkten in den Mittelpunkt rücken – das ist die grundlegende Idee der im Juni vergangenen Jahres gestarteten Kommunikationskampagne „Familienunternehmen mit Gesicht“. Einer repräsentativen Umfrage zufolge genießt die Rügenwalder Mühle als Familienunternehmen bei Verbrauchern einen wichtigen Vertrauensvorsprung, den man mit der Fortführung der Kampagne im Jahr 2014 weiter ausbauen will.