Deftig genießen auf leichte Art können Ihre Kunden mit dem Puten-Pilz-Geschnetzelten. Das Besondere daran: Statt Champignons werden in diesem Rezept Shiitake-Pilze verarbeitet, die insbesondere in der asiatischen Küche Anwendung finden.

Puten-Pilz-Geschnetzeltes
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, steigt bei vielen Menschen der Appetit auf deftige Gerichte. Verwöhnen Sie Ihre Kunden an der Heißen Theke deshalb mit einem würzigen Puten-Pilz-Geschnetzeltem. Paprika, Preiselbeeren und Shiitake-Pilze machen dieses Gericht zu einem Genuss. Außerdem sorgt das fett- und kalorienarme Putenfleisch für die nötige Fitnesss. So enthält das Fleisch der Putenbrust pro 100 g nur 1 g Fett. Dieses Fett ist sehr wertvoll, da es viele ungesättigte Fettsäuren enthält, die wichtig für einen gesunden Stoffwechsel sind. Auch das enthaltene Eiweiß (mindestens 20 Prozent) ist hochwertig: Da es dem des menschlichen Körpers ähnlich ist, kann es gut in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden. Zudem liefert Putenfleisch die Vitamine B1, B2, B6, B12 und Niacin sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Eisen und Zink.
Damit auch in puncto Frische die höchsten Erwartungen erfüllt werden, empfiehlt sich ein kritischer Blick auf die Verpackung. Dort gibt der DDD Herkunftsnachweis Auskunft darüber, dass das Geflügel in Deutschland geschlüpft ist, in bäuerlichen Betrieben sachkundig aufgezogen und unter strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards verarbeitet wurde.
Der Shiitake-Pilz gibt dem nährstoffreichen Geschnetzelten den letzten Kick. Der japanische Name Shiitake bedeutet Pilz (take) der am Pasania-Baum (shii) wächst und im Deutschen daher auch Pasaniapilz genannt wird. Er besitzt einen hell- bis dunkelbraunen Hut und wächst auf Laubbäumen mit hartem Holz. In den Wäldern Chinas und Japans kommt er wildwachsend vor, doch stammen auch die dort auf dem Markt erhältlichen Pilze allesamt aus Zuchtbetrieben. In Europa und Nordamerika kommt er in freier Natur nicht vor, wird aber auch hier zunehmend kultiviert. Nach dem Champignon ist er der meistangebaute Speisepilz. Shiitake wird seit Jahrtausenden in China und Japan als Nahrungsmittel und als Medizin zum Beispiel bei Magenleiden oder Kopfschmerz geschätzt.
Shiitake besitzen die Geschmacksqualität umami. Die Wissenschaft hat inzwischen umami als fünfte über die Zunge wahrnehmbare Geschmacksqualität neben süß, salzig, bitter und sauer anerkannt. Umami entsteht durch die Anwesenheit von Glutamat und aktiviert spezielle Geschmacksrezeptoren auf der Zunge. Es ist mitbestimmend für den Geschmack von eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Pilzen.
Zubereitung
Putenfleisch waschen, trocken tupfen und in kleine Scheiben schneiden. Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden. Pilze putzen und blättrig schneiden. Lauchzwiebeln putzen und in Streifen schneiden. Gewürzgurken ebenfalls in Streifen schneiden.
3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Putenfleisch darin portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, salzen, pfeffern und herausnehmen. Restliches Öl ins Bratfett geben, Zwiebeln und Pilze darin drei bis fünf Minuten unter Rühren braten lassen. Lauchzwiebeln die letzten zwei Minuten mitbraten. 4 EL Senf und Wein einrühren, Gurken, Paprika, Preiselbeeren und Fleisch unterrühren. Alles fünf Minuten köcheln lassen. Mehl mit saurer Sahne verquirlen, in die Pfanne rühren und zirka fünf Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Dazu schmecken Spätzle.www.deutsche-pute.de