Neues Inspektionssystem für stehende Verpackungen

Das Röntgen-Inspektionssystem Dylight S vereint kompakte Bauweise mit präziser Fremdkörpererkennung und effizienter Qualitätskontrolle. Minebea Intec

Minebea Intec, Hamburg, erweitert sein Portfolio mit dem Röntgen-Inspektionssystem Dylight S, das speziell für die Qualitätskontrolle von Produkten in aufrechtstehenden Behältern entwickelt wurde.

Die Anforderungen an die Lebensmittelindustrie entwickeln sich stetig weiter. Regulierungen wie die Fertigverpackungsverordnung oder Lieferantenaudits erfordern eine lückenlose Dokumentation. Gleichzeitig machen nachhaltige Verpackungsmaterialien den Einsatz fortschrittlicher Röntgentechnologien unerlässlich. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, immense Investitionen in neue Techniken zu tätigen, um diesen Veränderungen gerecht zu werden. Doch Verbraucher sind nicht automatisch bereit, höhere Preise zu zahlen. Genau hier setzt das neue Röntgen-Inspektionssystem an: Es ermöglicht Unternehmen, hohe Produktsicherheit und Qualität zu gewährleisten – und das zu einem wirtschaftlich attraktiven Preis.

Das Dylight S nutzt die Sideshooter-Technologie, um Fremdkörper selbst in leichten oder komplex verpackten Produkten präzise zu erkennen. Neben der zuverlässigen Detektion metallischer und nichtmetallischer Verunreinigungen in Behältern wie PET-Flaschen, Tetra Paks oder Kunststoffdosen ermöglicht das Röntgen-Inspektionssystem auch die Überprüfung der Vollständigkeit und die Kontrolle des Füllstands. Der Einsatz eines Monoblock-Generators ohne externen Transformator reduziert die technische Komplexität und senkt gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten. Die autonome Parameteranpassung optimiert den Inspektionsprozess, indem sie die Einstellungen automatisch anpasst, um Fehlausschleusungen zu minimieren. Dadurch steigert das System die Effizienz der Produktion und erhöht die Genauigkeit.

Dank leistungsstarker Software kann das System aus einem aufgenommenen Bild ein zweites Röntgenbild erzeugen. Diese Funktion ermöglicht es dem Bedienpersonal, Helligkeit, Kontrast und Skalierung nachträglich zu optimieren und die in den Originalbildern übersehenen Fremdkörper zu erkennen. Bei der Softwareentwicklung wurde laut Minebea darauf geachtet, dass sie benutzerfreundlich und intuitiv ist. Dank einer Vielzahl an Schnittstellen lässt sich das Röntgen-Inspektionssystem Dylight S nahtlos in digitale Produktionsumgebungen einbinden.

www.minebea-intec.com