Neuer Industriewolf für gefrorene und frische Rohstoffe

Der IW 250 kann bis zu 5.200 kg gefrorenes Rohmaterial pro Stunde auf 3 mm Korngröße wolfen. Handtmann - © Handtmann

Mit der IW-Reihe bietet Handtmann Inotec, Biberach, eine neue Wolftechnik für typische Anwendungen im Bereich Fleisch- und Wurstwaren.

Die drei verfügbaren Modelle sind für die mittlere bis industrielle Produktion mit einer Leistung von bis zu 9 t pro Stunde im Dauerbetrieb ausgelegt. Sowohl tiefgefrorene Blöcke als auch frische Rohstoffe werden laut Hersteller zuverlässig und produktschonend verarbeitet. Durch die hohe Flexibilität kann sowohl das gefrorene als auch das frische Material ohne Schneidsatzwechsel zerkleinert werden, das heißt ohne Wechsel von Messern und Lochscheiben. Ermöglicht wird dies durch die Kombination der Zubringerschnecke mit der Wolfschnecke und dem speziellen Uni­versal-­Schneidsatz. Mit einem Loch­plattendurch­messer von 250 mm kann der IW 250 bis zu 5.200 kg gefrorenes Rohmaterial pro Stunde auf 3 mm Korngröße wolfen und bis zu 6.100 kg/h Frischfleisch. Bei den Modellen IW 300 und IW 400 werden mit den entsprechenden Lochscheibendurchmessern (300, 400 mm) bis zu 7.200 kg/h oder bis zu 8.000 kg/h gefrorenes Material auf 8 mm Korngröße gewolft. Eine große Auswahl an Messer- und Endlochscheiben erlaubt weitere Anwendungen.

Mit einem Trichtervolumen von 550 oder 670 l haben die IW-Wölfe einen großzügig dimensionierten Produktvorhalt und können per Bandzufuhr oder Hebekippvorrichtung beschickt werden. Sie wolfen die zugeführten Rohstoffe in Endkorngrößen auf unter dem Auslass platzierte Förderbänder, Puffertrichter, Boxsysteme oder Kutterwagen. Hohe Standzeiten durch langlebige Maschinenkomponenten sorgen auch im Dauerbetrieb für geringe Wartungskosten. Die neuen Wölfe können als Bestandteil von automatisierten Prozesslinien in die Liniensteuerung und Sicherheitsverschaltung von handtmann Inotec eingebunden werden. Ein gut zu reinigender Korpus und die Auslegung sämtlicher Maschinenteile mit Produktkontakt in Edelstahl oder lebensmitteltauglichem Kunststoff sichern einen hygienischen Produktionsprozess.

www.handtmann.de