Nachhaltigkeit in der Ernährung

Aspekte der Nachhaltigkeit sollen zukünftig die Ernährungsgewohnheiten von Verbrauchern optimieren. Holger Hecklau, PIXELIO / www.pixelio.de - © Holger Hecklau, PIXELIO / www.pixelio.de

Die Verbesserung der Ernährungsgesundheit der Bevölkerung ist ein langfristiges Ziel. Daher sollten Nachhaltigkeitsaspekte in der Ernährungsberatung fest verankert sein, erklärt die „Society for Nutrition Education and Behavior“ (SNEB) in einem Positionspapier. Die SNEB ist eine amerikanische Non-Profit-Organisation, die die beruflichen Interessen von Ernährungsberatern in den USA und weltweit vertritt.

Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt, Verwüstung von Landschaften, Wasserverknappung und Wasserverschmutzung – ernste Umweltprobleme stellen die Menschheit vor große Herausforderungen und können auf lange Sicht die globale Ernährungssicherheit gefährden. Die Ursachen dafür liegen auch in den aktuellen Ernährungsgewohnheiten und landwirtschaftlichen Praktiken, so die SNEB. Es gilt, diese Schwierigkeiten zu lösen und gleichzeitig mehr Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung zu produzieren.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt die SNEB, das Thema Nachhaltigkeit in die Ernährungsberatung aufzunehmen. Dabei sei unerheblich, ob die Ernährungsgewohnheiten von Einzelnen oder Gruppen verbessert oder nationale Ernährungsempfehlungen festgelegt werden. Künftige Richtlinien sollten spezifische Ratschläge beinhalten.

Immer mehr Verbraucher sind heutzutage interessiert, ihre Ernährungsgewohnheiten zu optimieren. Bei einer Beratung können die Experten Auswirkungen von Lebensmittelentscheidungen auf Gesundheit und Umwelt diskutieren, um Verhaltensänderungen zu fördern.

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