Maschinen zum Schlachten für jede Betriebsgröße

Werden nur geringe wöchentliche Schlachtzahlen erreicht, empfehlen sich Maschinen für kombinierte Anwendungen, wie zum Beispiel die EFA SL50-18. EFA Schmid & Wezel - © EFA Schmid & Wezel

Schmid & Wezel, Maulbronn, bietet unter der Markenbezeichnung „EFA“ Maschinen für die Schlachtung und Zerlegung für alle Schlachtkapazitäten. Ziele des Geräteeinsatzes sind die Optimierung der Durchlaufzeiten und Kraftersparnis beim Fachpersonal, aber auch die ordnungsgemäße und respektvolle Behandlung von Lebewesen und Rohstoff – zur Herstellung hochwertiger Fleisch­erzeugnisse.

Der sensibelste Bereich in der Fleischindustrie ist das fach- und tierschutzgerechte Betäuben der Tiere. In Handwerksbetrieben werden Schweine und kleinere Tierarten kostengünstig und sicher mit elektrischen Anlagen betäubt. Das exakte Einstellen der relevanten und korrekten Parameter kann der Fleischer je nach Größe und Rasse des Tieres justieren.

Rinder werden seit Jahren mit Cash-Bolzenschuss­apparaten betäubt. Hier bietet EFA eine Bandbreite für die Betäubung von Kälbern bis zu großen Deckbullen. Für die Halalschlachtung hat der Hersteller den Cash-­Knocker im Programm. Dabei bleibt das Gehirn des Schlachttieres unversehrt.

Werden nur geringe wöchentliche Schlachtzahlen erreicht, können Fleischer Maschinen für kombinierte Anwendungen, wie zum Beispiel die EFA SL50-18 oder EFA 63, einsetzen. Arbeiten wie das Aufbrüsten, Halbieren und Abvierteln jeglicher Schlachtkörper können mit nur einer Maschine bewältigt werden.

Produziert der Fleischer größere Mengen pro Stunde, benötigt er schnell und zuverlässig arbeitende Maschinen. Das Halbieren wird dann mit einer Halbierungssäge der SB-Serie durchgeführt. Sie liefert ein gutes Schnittbild und macht das Arbeiten komfortabler, da das Abspülen der Knochenspäne bereits beim Halbieren des Tieres erfolgt. Die Sägen der SB-Serie kommen mit einem verstärkten Motor auch in industriellen Schlachthöfen zum Einsatz und zeichnen sich durch hohe Standzeiten und geringen Wartungsaufwand aus.

Tiere, die vor der Halbierung enthäutet werden müssen, verlangen den Schlachtern zusätzliche Kraftreserven ab. Rinder werden in moderneren Fleischereien mit Hilfe einer Enthäuteanlage mit Freischlachten der Brust, Beine und des Bauches enthäutet. Um solche Arbeitsgänge zu beschleunigen und zu vereinfachen, bietet EFA verschiedene handgeführte Enthäuteapparate, die jeweils für bestimmte Bereiche vorgesehen sind. Große und gerade Flächen wie Bauch und Brust werden mit dem vibrationslosen EFA 2000 bearbeitet, das online nachschärfbar ist. Etwas schwieriger zu enthäuten sind die Vorder- und Hinterbeine. Hierzu eignet sich das EFA 620, da durch die spezielle Funktionsweise ein Einschneiden des Fells vermieden wird und somit höhere Umsätze im Fellverkauf mögliich sind.

In der Zerlegung gehen die Ansprüche weit auseinander. Wird vornehmlich Lamm und Wild zerteilt, genügt auf Grund der geringen Teilstückgewichte eine Einhandsäge wie die Druckluftsäge SK16-8D. Werden größere Tierkörper zerlegt, sind leistungs­stärkere Maschinen wie die SK18WB und die EFA 63 gefragt. Mit der SK18WB wird die Schnitttiefe des Kreis­sägeblatts eingestellt, um etwa den Schweinebauch vom Kote­lett schnell und einfach zu trennen. Die EFA 63, ausgestattet mit einem Hubsägeblatt, ist für das Abvierteln von Rinderhälften sowie zur weiteren Rinderzerlegung prädestiniert. Für Betriebe mit hohem Durchsatz empfiehlt der Hersteller robuste Maschinen, wie die Kreissägen EFA 85 bis EFA 186.

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