Die Heiße Theke hat sich zur kulinarischen Oase und zum Umsatzgaranten vieler Metzgereien gemausert. Welcher Kunde genießt nicht gerne mal Bratwurst im Brötchen, Gulasch mit Nudeln, Reispfanne, gebackenes Gemüse oder Eintopf? Freie Sicht darauf macht Appetit, modernes technisches Equipment sorgt für Qualität.
Der Außer-Haus-Verzehr boomt seit Jahren. Und eine immer anspruchsvollere Klientel erwartet von ihrem Fleischer-Food-Shop eine internationale Mischung attraktiv präsentierter Snacks und gesunder Gerichte – und das ganztags. Gerade in einer Zeit hoher Energiepreise birgt das Herausforderungen. Die fertig zubereiteten Speisen sollten rundum verglast zum Blickfang gemacht und möglichst ohne Wärme-/Qualitätsverlust bei exakter Kerntemperatur gehalten werden, nach Bedarf mit einzeln regulierbaren Wärmequellen von Oberhitze und Wasserbad über Dampf bis Infrarot.
Für all das gibt es intelligente Lösungen – Module mit Klimaregelung und Selbstreinigung, warmhaltende Glaskeramikplatten und Wärmestrahler, Geräte mit Mikrowellentechnologie sowie für feuchte und trockene Hitze. Ob eine Heißtheke als Einbauvariante oder Tischgerät gewählt wird, ist im Ladenbereich auch eine Platzfrage; es gibt sogar fahrbare Elemente, die je nach Tageszeit und Kundenzuspruch flexibel positioniert werden können. Wichtig: Alle sollten sich optisch nahtlos in die vorhandene Thekenlandschaft einfügen.
Neben der Prüfung auf Energieeffizienz und Reinigungsfreundlichkeit (kippbare Scheiben, Sicherheitsglas und Edelstahl) lohnt bei einer Neuinvestition auch ein Blick darauf, ob diese wichtige Präsentationsfläche für GN-Behälter und -Schalen genormt ist und gegebenenfalls für gekühlte Speisen von heiß auf kalt umgestellt werden kann. Auch Recyclingfähigkeit und damit Nachhaltigkeit sind wichtige Argumente.
Im Folgenden stellt Die Fleischerei eine Auswahl von Anlagen namhafter Hersteller für den Heißverzehr vor, mit denen leckere Produktideen verwirklicht und neue Umsatzchancen genutzt werden können.
Vielfalt und Kapazität

MKN, Wolfenbüttel, berücksichtigt bei der Entwicklung der Kochtechnik nicht nur die Anforderungen der Branche, sondern auch aktuelle Trends und Herausforderungen. Etwa den Verbraucherwunsch nach Geschmack und Angebot, die Notwendigkeit zur digitalen Unterstützung in Zeiten von Personalmangel und die gestiegenen Energiepreise sowie nachhaltiges Wirtschaften.
Vielfalt und Kapazität sind ebenfalls Top-Themen: Mahlzeiten und Snacks müssen schnell, in hoher Qualität und zu hochfrequenten Zeiten in großen Mengen zur Verfügung stehen. Der Kombidämpfer FlexiCombi kann räuchern, kochen, braten oder backen. Mit dem FlexiRack lässt sich die Kapazität des Kombidämpfers um über 50 Prozent erhöhen. Dank optimaler Auslastung des Garraumes werden die Abläufe in der Küche nicht nur beschleunigt, sondern auch Arbeitszeit und Energie eingespart.
Zartes Rindergulasch in dreißig Minuten garen und eine anschließende Tiegelreinigung in nur zwei Minuten? Das kann laut MKN der FlexiChef. Er optimiert Zeit, Platz, Qualität und Effizienz. Dass mehrfach ausgezeichnete Gerät kann kochen, grillen, frittieren, konservieren und High-Speed-Garen in einem. Er ist laut Hersteller das einzige horizontale Kochgerät, das eine automatische Reinigung bietet.
Alle modularenSeriengeräte sind aus hochwertigem Edelstahl und miteinander kompatibel.
Neue Ofen-Serie für das Snack-Geschäft

Mit dem Tecnoeka by NordCap Programm bietet NordCap, Bremen, einige Geräte, die speziell für die Snack-Produktion entwickelt wurden. Die neueste Ergänzung im Sortiment ist die Evolution-Next Reihe. Die Öfen überzeugen durch ihr modernes und ästhetisch ansprechendes Design und bieten eine Vielzahl technischer Neuerungen: Von LED-Leuchten für eine bessere Sichtbarkeit im Inneren bis hin zur Verdopplung der Lüfterdrehzahl für optimale Wärmezirkulation und gleichmäßiges Garen. Mit dem cloudbasierten Verwaltungssystem kann man die Leistung des Ofens effizient überwachen und verwalten.
Die Serie Millennial von Tecnoeka zeichnet sich durch optimale Luftführung, Feuchtigkeitskontrolle, Beschwadung, Spülsystem und Design aus. Das spezielle Luftgehäusesystem von Airflowlogic gewährleistet eine optimierte Luftführung, während Humilogic es ermöglicht, während des Garvorgangs Direktdampf zur Beschwadung der Speisen zuzuführen. Mit Drylogic lässt sich das Feuchtigkeitsniveau steuern.
Tecnoeka bietet die Möglichkeit, Öfen mit passenden Gärschränken und Abzugshauben zu kombinieren. Diese Geräte können übereinander angebracht werden und kommunizieren miteinander, um die Arbeit einfacher und bequemer zu gestalten. Bei der passenden Dunstabzugshaube und dem geeigneten Unterbau hat der Kunde die Wahl.
Aufläufe, Leberkäse und Co. ansprechend präsentieren

Mit der Sirius HotSpot von Aichinger, Wendelstein, lassen sich warme Speisen ansprechend und verkaufsfördernd präsentieren. Die Heißtheke führt das Design der Kühltheke Sirius 3 fort.
Um Wärmeverluste zu vermeiden und die Heißtheke energieeffizient zu betreiben, ist die rückwärtige Seite mit Schiebescheiben aus wärmebeständigem Plexiglas ausgestattet. Die Arbeitsfläche ist als entfernbares PE-Schneidebrett mit Saftauffangwanne in Edelstahl ausgeführt.
Die Heißtheke gibt es auch als fahrbares Element. Das ist ideal, um bei eingeschränkten Raumverhältnissen in der frequenzstarken Zeit temporär Produkte aus der Heißtheke anbieten zu können oder eine zusätzliche Ausgabe zu ermöglichen.
Die Behälter mit warmen Speisen werden auf der Platte 74 präsentiert. Die Wärmeplatten werden einzeln und gradgenau bis 150 Grad Celsius eingestellt und können auch für kalte Speisen genutzt werden. Die kurze Aufwärmzeit und die zuschaltbare Oberhitze durch Infrarot-Wärmestrahler ermöglichen es, das Warmhaltesystem schnell in Betrieb zu nehmen. Die weit öffnenden Flügeltüren an der Front vereinfachen das Einstellen von Töpfen, Kasserolen und Schüsseln.
Klare Scheiben – ohne Wassertropfen

Rahmschnitzel mit Kroketten, Cordon Bleu, Kartoffel- oder Nudelpfannen, Pizzabrötchen und Blätterteigspezialitäten oder gar knuspriger Apfelstrudel mit Vanillesauce: So vielseitig kann das Angebot in einer Heißtheke von bfm, Lorch-Waldhausen, sein. In den GN-Behältern lassen sich den ganzen Tag über Snacks- und Imbisswaren wärmen. Für gekühlte Speisen besteht die Möglichkeit von Heiß auf Kalt zu wechseln. Präsentiert werden die Waren in einer rundum verglasten Theke, die dank der wasserfreien Technik einige Vorteile für Fleischereien hat.
Zwei sich ergänzende Wärmequellen – Glaskeramikplatte und Wärmestrahler – sorgen für eine trockene und kompakte Wärme. Schon geringe Temperaturen reichen aus, um die Produkte schonend und energieeffizient auf der gewünschten Temperatur zu halten. Die Waren bleiben laut bfm nicht nur länger warm und saftig frisch, auch der Gewichtsverlust der Waren ist marginal. Ohne Wasser gibt es kein Beschlagen der Scheiben, keine Feuchtigkeit im Laden und auch die Reinigung ist schnell erledigt. Die leicht zu entnehmende, vordere Kippscheibe ermöglicht den Einsatz als SB-Theke. Darüber hinaus gibt es die Heißtheke neben der Einbauvariante auch als Tischgerät für flexible Einsatzmöglichkeiten. Je nach Bedarf als 1/2 oder 2/1-Ausführung, geeignet für alle GN-Behälter mit einer Tiefe von maximal 100 Millimeter.
Gute Sicht auf heiße Ware

Die Heiße Theke von Schrutka-Peukert, Kulmbach, bietet 33 Prozent mehr Präsentationsfläche als herkömmliche Theken. Im Lieferumfang inbegriffen sind drei einzeln regulierbare Wärmequellen (Ober-, Unterhitze und Wasserbad), 800 Watt Leistung alleine in der Oberhitze, eine automatische Wasserbefüllung und eine praktische Faltscheibe aus Sicherheitsglas und Edelstahl. Die werkzeugfrei herausschiebbaren Seitenscheiben und eine kippbare Frontscheibe erleichtern die Reinigung. Je nach Produkt kann die Präsentation eben oder schräg erfolgen.
Die Theke wird auf Kundenwunsch in Kulmbach gefertigt und fügt sich damit optisch nahtlos in die übrige Thekenlandschaft ein. Als Materialien werden ausschließlich Glas und Edelstahl verwendet. In Kombination mit Steinarbeitsplatte und Massivholz-Tablettrutsche setzt die Theke auch ein Statement in puncto Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit.
Auftischgeräte für mobile Aktionsküchen

Palux, Bad Mergentheim, reagiert mit der Serie Cook’n Roll auf neue Gastronomiekonzepte wie Pop-up und Streetfood. Die kompakten Einzelkomponenten mit einer Arbeitshöhe von nur 200 Millimeter sind vielseitig einsetzbar und lassen sich leicht transportieren, bedienen und reinigen. Die langlebigen Auftischgeräte aus Chromnickel-Stahl sind zum Teil multifunktional nutzbar.
Ob grillen, braten, kochen, frittieren oder einfach nur warmhalten – Cook’n Roll bietet 16 thermische Komponenten, vom Pastakocher über die Grillplatte bis hin zum Induktionsherd.
Dank der kompakten Abmessungen und der großen Auswahl an Komponenten lässt sich das Cook’n Roll Konzept einfach an geänderte Bedingungen angleichen und um zusätzliche Ausstattung ergänzen. Mit der schwarzen Bedienfolie und dem schlichten Design ist die Serie auch optisch ein Eyecatcher im Frontcooking- und Streetfood-Business.