LGH-Betriebsvergleiche 2012 für Fleischer

Auch in diesem Jahr arbeitet die LGH, Düsseldorf, wieder an einer Reihe von Betriebsvergleichen aus verschiedenen Branchen im Handwerk. Auf Basis des Berichtsjahres 2012 sind bereits die Zahlenwerke für die Branchen Sanitär-Heizung-Klima (SHK), Friseure, Fleischer und Dachdecker fertig gestellt.

LGH-Betriebsvergleiche 2012 für Fleischer
Für Fleischer-Fachgeschäfte ist die Ertragslage 2012 besser zu bewerten als 2011. - © Bäro

Hiernach zeichnet sich für die Fleischer ein erster Schritt zur Verbesserung der finanziellen Stabilität ab. Der aktuelle Betriebsvergleich 2012 für die Fleischer gibt einen Einblick darüber, wie die teilnehmenden Fleischereifachbetriebe die Marktentwicklung in ihren betrieblichen Prozessen antizipiert haben. Der Anteil des Wareneinsatzes ist um 0,9 Prozentpunkte gestiegen. Im Gegensatz dazu sanken die Personalkosten um 0,2 Prozentpunkte. Insgesamt konnte die Betriebsleistung je Beschäftigtem um 2,4 Prozent erhöht werden.

Diese Steigerung der Produktivität dürfte ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass die Ertragslage 2012 besser zu bewerten ist als 2011. Auch ein Blick auf die Anlagedeckung zeigt, dass bei den Kennzahlen insbesondere beim Verhältnis von Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital zum Anlagevermögen eine deutliche Verbesserung eingetreten ist.

Allerdings ist dieser positive Trend noch nicht ausreichend genug, um von einem gesunden Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital zu sprechen. Ein erster Schritt zur Verbesserung der finanziellen Stabilität ist allerdings unternommen und lässt auf weiter positive Nachrichten hoffen.

Die Betriebsvergleiche dienen den Handwerksbetrieben wieder als Benchmark-Werte für die Unternehmenssteuerung. Die Erstellung von Betriebsvergleichen und Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung haben eine lange Tradition bei der LGH. Auch in 2014 werden wieder zahlreiche Handwerksbranchen unter die Lupe genommen. Welche dies sein werden, kann im Frühling 2014 auf der Internetseite www.lgh.de eingesehen werden.

Handwerksbetriebe aus NRW sind herzlich eingeladen sich an diesen Untersuchungen zu beteiligen. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn die Betriebe bekommen umfangreiche Auswertungen, die ihre betrieblichen Kennzahlen dem Branchendurchschnitt gegenüberstellen. Aus den Abweichungen zum Durchschnitt können Stärken und Schwächen des eigenen Betriebes identifiziert und es können entsprechende Maßnahmen zur Unternehmenssteuerung eingeleitet werden.

www.lgh.de