Der Neubau vor den Toren Uhwiesens im Zürcher Weinland war für die Metzgerei Niedermann ein großer Schritt in die Zukunft. Auf einer Gesamtfläche von 3.000 m2 entstand neben einem modernen Produktionsgebäude ein Verkaufsgeschäft mit Bistro. Das passende Ladenbau-Konzept dazu stammt von den Spezialisten der bfm Ladenbau GmbH aus dem baden-württembergischen Lorch-Waldhausen.
Die Metzgerei Niedermann aus dem ländlich geprägten Norden des Schweizer Kantons Zürich ist bekannt für ihre hausgemachten Wurstwaren und Fleischspezialitäten. Karl Niedermann hatte den Betrieb im Jahr 1951 gegründet. In der Folgezeit wurde die Metzgerei im Dorfzentrum von Uhwiesen immer wieder umgebaut, erweitert und modernisiert. Nach Peter Niedermann, der den familieneigenen Betrieb mit seiner Frau 1987 übernahm, fand das 25 Mitarbeiter starke Traditionsgeschäft 2009 in Urs und Manuela Schüpbach neue Eigentümer.
Einladender Treffpunkt
„Besonders wichtige Punkte bei der Planung und Realisierung der neuen Metzgerei waren eine gute Erreichbarkeit und ausreichend Parkplätze für unsere Kunden“, sagt Urs Schüpbach, der mit Neubau und Umzug des Betriebs an den Ortsrand von Uhwiesen einen lang gehegten Traum Wirklichkeit werden ließ. „Außerdem wollten wir mit dem Bistro einen einladenden Treffpunkt für unsere Kundschaft und die Dorfbevölkerung schaffen.“
So präsentiert sich das neue Ladengeschäft Niedermann, das Mitte April bezogen werden konnte, mit einer Fläche von etwa 130 m2 großzügig und durch langgestreckte Fensterfronten lichtdurchflutet. Zwei separate Eingänge sorgen für einen direkten Zugang in den Verkaufs- und in den Bistrobereich. Eine dreizonige Panoramakühltheke hält die Wurst- und Fleischwaren lange appetitlich frisch und ermöglicht durch ihren geraden stützenlosen Aufbau einen optimalen Blick auf das gesamte Sortiment. „Eine kleine Besonderheit stellen die vier fahrbaren dreietagigen Regalsysteme für Obst, Gemüse und Handelswaren dar“, erklärt Florian Hamberger, zuständiger bfm-Innenarchitekt. „Sie schaffen kleine Verkaufsinseln, an denen die Kunden in Ruhe schauen und auswählen können.“
Modernes Ladendesign
An den Verkaufsbereich mit Kühltheke, Kasse und Handelsware schließt das Bistro mit zweietagigem Snack-Counter und Heißtheke an. Bequeme, in den Schweizer Nationalfarben Rot-Weiß gehaltene Sitzmöbel, die sich an der Fensterfront gruppieren, laden zum Imbiss ein. Bei den Bodenbelägen fiel die Wahl auf besonders pflegeleichte anthrazitgraue Fliesen mit geflammter Oberfläche im Verkauf und helle Fliesen in Holzoptik im Aufenthaltsbereich.
Auch die weitere Farbgestaltung zeichnet sich durch den trendigen Hell-Dunkel-Kontrast aus: Das Cremeweiß der Wände wird unterbrochen von dunklen, wellig strukturierten Oberflächen hinter der Thekenanlage, am Thekenunterbau wie auch an den Regalen. Große Fotos und eine Spotbeleuchtung setzen weitere optische Akzente.
„Seit der Neueröffnung haben wir bereits viel positives Kundenfeedback erhalten“, so Urs Schüpbach weiter. „Wir sind stolz darauf, den mit einem kompletten Neubau samt technisch hochmoderner Ausstattung doch sehr großen Schritt in die Zukunft gewagt und zusammen mit unseren Partnern die spannende Planungs- und Bauphase erfolgreich gemeistert zu haben.“