Kochschinken – saftig und lecker

Ein guter Kochschinken ist nicht schwer herzustellen, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Zunächst sollte die Lake frisch zubereitet und kalt sein. Eine warme Lake würde sich negativ auf die Haltbarkeit der Schinken auswirken.

Kochschinken – saftig und lecker
Bei der Herstellung von Kochschinken sind einige Grundregeln zu beachten. - © Nubassa

Außerdem sollte die Lake ohne großen Druck eingespritzt werden, um Hohlstellen im fertigen Schinken zu vermeiden. Wenn der Schinken gepökelt ist, sollte er, ebenfalls unter Kühlung, massiert werden, um einen guten Scheibenzusammenhalt zu gewährleisten. Einen sauberen Zuschnitt vorausgesetzt, sollte der Schinken sich gut in die Form einlegen lassen und stabile Scheiben ergeben.

Damit der Schinken nicht trocken und strohig wird, sondern angenehm saftig im Geschmack, ist es wichtig, die Temperatur langsam zu steigern und die Kühlung bei einer Kerntemperatur nicht über 68°C zu beginnen.

Durch die langsame Steigerung der Temperatur bleibt die Kochschädigung in den Randbereichen geringer und durch das frühe Kühlen steigt die Kerntemperatur während des Kühlens kaum über 72°C, was sowohl für die Haltbarkeit, als auch für die Kochverluste ein idealer Bereich ist.