Schweineställe „label-fit“ machen

Mehr Platz, strukturierte Buchten und Einstreu zur Beschäftigung: Die Anforderungen des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes gehen deutlich über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus. Um sie zu erfüllen, müssen Landwirte ihre Schweineställe umbauen. Wie das in der Praxis gelingen kann, untersuchen nun Forscher der Universität Hohenheim und ihre Kooperationspartner im Projekt „Label-Fit“. › mehr

Rauchzeichen für eine nachhaltige Praxis

Auf dem ersten CleanSmoke Fachkongress in Frankfurt am Main wurde das Räuchern mit frisch erzeugtem Rauch aus Primärrauchkondensat als moderne Alternative zum klassischen Räuchern über glimmender Holzglut präsentiert. Letztere Methode sei einfach nicht mehr zeitgemäß. Doch von den Vorzügen des sauberen Rauchs wissen noch zu wenige. › mehr

Zukunftsstrategien fürs Fleischerhandwerk

Was macht eine Metzgerei innovativ? Bedeutet innovatives Handeln, dass traditionelle Handwerkstechniken ausgedient haben? Antworten auf diese und weitere Fragen suchten die über 40 Teilnehmer beim 2. Fleischforum in Kulmbach. Die Veranstaltung der Innovationsreihe Ennovation des Cluster Ernährung lieferte fundierte Einblicke zu möglichen Zukunfts- und Nischenstrategien des Fleischerhandwerks. Dazu wurden die Themen Tierwohl, Kooperation, Verarbeitung und Veredlung aufgegriffen und von Experten aus Wissenschaft und Praxis präsentiert. › mehr
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Vereinfachung für Kleinbetriebe

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einen vereinfachten Ansatz zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit in kleinen Einzelhandelsgeschäften wie Lebensmittelläden, Metzgereien und Bäckereien vorgeschlagen. Der Ansatz umfasst Leitlinien zur Identifizierung der wichtigsten biologischen, chemischen und physikalischen Gefahren auf jeder Stufe der Lebensmittelerzeugung sowie der Tätigkeiten oder Praktiken, bei denen diese am ehesten auftreten, und geeigneter Maßnahmen zur Eindämmung der identifizierten Gefahren. › mehr

Projekt: Qualitätskontrolle in Echtzeit

Industrie 4.0 und Lebensmitteltechnologie zusammenzuführen – das ist das Ziel der Initiative „smartFoodTechnologyOWL“. Federführend dabei ist die Hochschule OWL am Standort Lemgo, die für ihr Strategiekonzept mehr als vier Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten hat. Das erste Projekt innerhalb des Verbundes geht nun an den Start und setzt bei der Echtzeit-Qualitätssicherung von Lebensmitteln und Getränken an. › mehr

Hilfsstoffe in der Lebensmittelherstellung

Zusatzstoffe mit einer E-Nummer müssen im Zutatenverzeichnis stehen. Dennoch können in Lebensmitteln ganz legal Zusätze stecken, von denen Verbraucher nichts erfahren. Denn die EU-Gesetzgebung stuft technische Verarbeitungshilfsstoffe einschließlich der meisten Enzyme nicht als Zusatzstoffe ein – daher müssen sie nicht aufs Etikett. Solche Mittel erleichtern oder beschleunigen die industrielle Lebensmittelherstellung, zum Beispiel das maschinelle Schälen von Kartoffeln. Lösungsmittel entfernen Bitterstoffe aus Kaffee und Tee, Antischaummittel sorgen für reibungslose Abläufe in der Getränkeproduktion. Andere Hilfsmittel verhindern bei Marzipan und Füllungen von Süßwaren das Auskristallisieren. › mehr

Herausforderungen für die Ernährungswirtschaft

Die Agrar- und Nahrungsmittelbranche bekommt die Auswirkungen von Klimawandel und Ressourcenknappheit deutlich zu spüren. Extreme Wetterereignisse zerstören Ernten rund um den Globus. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung rasant. Die Menschen passen ihre Essgewohnheiten dem fleisch- und milchlastigen Ernährungsstil der westlichen Länder an. Nachhaltig produzierte Bio-Lebensmittel werden überall auf der Welt verstärkt nachgefragt. › mehr

Die Bedeutung von Lebensmittelsensorik wächst

Die Etablierung einer sensorischen Qualitätssicherung in Produktionsbetrieben steigt durch die Anforderungen diverser Food Standards. Dadurch gewinnt Lebensmittelsensorik weiter an Bedeutung. Das generiert großen Schulungsbedarf und wird zu einer weiteren Ausdifferenzierung des methodischen Instrumentariums führen. So lautet das Fazit des diesjährigen Lebensmitteltags Sensorik der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) im hessischen Kronberg. Experten aus den Bereichen Lebensmittelsensorik, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement und Marketing diskutierten dort unter dem Leitthema „Von der Idee zum Markterfolg: Sensorische Methoden in der Praxis“. › mehr

Mehr Wertschöpfung aus Nebenprodukten

Ressourcen- und Kosteneffizienz erfordern eine optimale Ausnutzung von Rohstoffen. Rückgewinnung und Recycling spielen deshalb in Prozessen der Lebensmittelproduktion eine immer wichtigere Rolle. Potenzial für mehr Wertschöpfung bergen hier insbesondere Nebenprodukte, die heute entweder als Abfall entsorgt oder mit nur geringen Margen verwertet werden. Das „Upcycling“ von Reststoffen zu werthaltigen Nebenprodukten war Gegenstand eines DLG-Forums kompakt (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), auf dem Experten einen umfassenden Zusammenhang über alle Branchen der Lebensmittelindustrie hinweg boten. › mehr

Gastronomie: Woher kommt Geflügelfleisch?

Brasilianisches Hähnchenbrustfilet im Lieblingsrestaurant, Chicken Wings aus Thailand im Imbiss um die Ecke, polnisches Putenschnitzel mittags auf dem Kantinentablett – oder doch ein deutsches Brathendl in der Mensa? Woher unser Geflügelfleisch in der Gastronomie kommt, wissen wir in den seltensten Fällen. Denn die Herkunft muss weder in der Restaurantspeisekarte noch auf der Imbisstafel oder dem Kantinenmenü ausgewiesen werden. › mehr