Herstellung von Kochschinken

Ein zu hoher Pressdruck beim Kochen kann dazu führen, dass der Kochschinken im Anschnitt trocken und strohig ist. Ein kleiner Fehler in der Produktion bedeutet dann einen großen Qualitätsverlust und letztlich weniger Umsatz.

Herstellung von Kochschinken
Wird der Kochschinken beim Kochen nicht zu stark gepresst, bleibt er schön saftig. - © Wiberg

Zu starkes Pressen in der Kochschinkenform oder zu starkes Wickeln sind häufig der Grund dafür, dass sich der Schinken in der Hitze nicht ausdehnen kann. Die natürliche Ausdehnung wird somit verhindert und der Fleischsaft tritt aus dem Produkt aus.

Auch wenn die Schinkenform nach dem Brühen noch im heißen Zustand nachgepresst wird, kommt es dazu, dass der Schinken Fleischsaft verliert. Zudem ist dieses Nachpressen auch noch schädlich für den Scheibenzusammenhalt.

Allerdings ist ein ausreichend hoher Pressdruck für ein sauberes Schnittbild und einen guten Scheibenzusammenhalt notwendig. Es darf also nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig „des Gutwn“ sein, damit der Kochschinken perfekt gelingt.