Seit Oktober 2011 bietet Wiesenhof, Rechterfeld, mit seinem Privathof-Geflügel ein neues Konzept an, das eine besonders tiergerechte Haltung vorsieht. Privathof-Geflügel wurde jetzt von der Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) mit dem „Good Chicken Award“ ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung. Der Award bestärkt uns noch einmal mehr in unserer Arbeit und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei Wiesenhof. Mit dieser Auszeichnung würdigt CIWF Unternehmen für ihre höheren Tierschutzstandards in der Hühnerhaltung.
Schon seit 15 Jahren bietet Wiesenhof Geflügel aus alternativen Haltungskonzepten an und ermöglicht es damit Verbrauchern, sich bewusst für ein bestimmtes Tierhaltungskonzept zu entscheiden. Angefangen hat alles 2000 mit dem Weidehähnchen, 2002 folgte das Bio-Hähnchen. Den hier erworbenen Erfahrungsschatz hat das Unternehmen in das Privathof-Konzept einfließen lassen. „Wir sehen Privathof-Geflügel als Zukunftsmodell. Langfristig gesehen ist Wiesenhof auch in der Lage und bereit, komplett auf Privathof-Geflügel umzustellen. Das setzt voraus, dass Verbraucher und Handel sich diese neue Form der Tierhaltung in Deutschland vermehrt wünschen und bereit sind, das Mehr an Tierschutz auch zunehmend finanziell zu honorieren“, sagt Dr. Stryck.
Ohne Gentechnik und mehr Tierschutz
Seit Februar dieses Jahres tragen alle Privathof-Produkte das Siegel „Ohne Gentechnik“ des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG). Darüber hinaus ist Privathof-Geflügel mit dem Label „Für Mehr Tierschutz“ der Einstiegsstufe des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet. Die wichtigsten Kriterien des Privathof-Konzeptes sind neben, der langsamer wachsenden Rasse, die längere Aufzuchtdauer der Hähnchen, die geringere Besatzdichte und der Auslauf in einem überdachten Wintergarten. Strohballen, Picksteine und Sitzstangen im Stall geben den Tieren die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Darüber hinaus kommen Privathof-Landwirte zu weit über 95 Prozent ohne eine einzige Behandlung mit Antibiotika aus, Reserveantibiotika wurden seit der Einführung im Jahr 2011 kein einziges Mal eingesetzt.