Der Schnitt macht das Produkt

Ob Grobzerlegung, Produktion oder Verkauf: In Fleisch verarbeitenden Betrieben macht der Schnitt das Produkt. Deshalb gehören hier hochwertige, robuste Schneidemaschinen von der Knochenbandsäge bis zum Slicer zur Grundausstattung. Vielfältige Einsatzfähigkeit, scharfe Klingen und Bediensicherheit sind dabei gefragt.

Knochenhaltige Teile wie Beinscheiben oder Koteletts müssen zerteilt, tiefgefrorene Produkte vor der Verarbeitung in Würfel geschnitten, Salami und Brühwurst an der Theke zu feinem Aufschnitt oder Wurstsalat veredelt werden. Neben Bandsäge oder Entschwarter fürs Grobe brauchen viele Betriebe auch Geräte, die Rouladen, Geschnetzeltes oder filigrane Speckstreifen für ihr Spezialitätensortiment, Gemüsescheiben oder Käsewürfel für ihren Partyservice schneiden können. Voll- und halbautomatische Mehrzweckschneider vereinigen solche Anforderungen. Die Bandbreite aller Schneidegeräte und Sägen reicht vom handwerklichen bis zum industriellen Bereich, gegebenenfalls mit Förderband-Zuführung und -Auslass, Portioniereinrichtung, Hebe-/Kippvorrichtungen für Wagen oder Lifts für Euro-Kisten.

Bei einer Investitionsentscheidung sollte deshalb neben der Stück-/Kammergröße auf die problemlose Integration in eine Produktionslinie, gute Schneid- und Wiederholgenauigkeit, Schnittlängenjustierung und Restlängenaufteilung für hohe Produktausbeute, einfachen Messer- und Werkzeugwechsel sowie Reinigungsfreundlichkeit geachtet werden. Hilfreich sind außerdem eine hoch entwickelte, sensorgesteuerte Sicherheitstechnik (von Zuführungsautomatik bis „Quick-Stop“) zur Vermeidung von Schnittverletzungen beim Anwender und bei Bedarf Features wie eine automatische Qualitätskontrolle zum Beispiel per High-Speed-Kamera.

Die Fleischerei stellt branchenspezifische Schneidelösungen vor, die Betrieben helfen können, ihren Produktionsprozess zu optimieren.

Platzsparend schneiden

Die platzsparende Schneidlösung I-Cut 11. Marel - © Marel

Die platzsparenden Schneidlösungen I-Cut 11 und Divider startUp punkten mit Präzision und Flexibilität. Der I-Cut 11 von Marel, Oberlahr, lässt sich dank seiner kompakten Bauweise leicht in das Layout kleinerer Anlagen eingliedern. Das Gerät ist mit einem leistungsstarken Computer und einem optischen Lasersystem ausgestattet, die beide für hohe Genauigkeit und minimalen Verlust sorgen. Treif, seit einigen Jahren Teil von Marel, bietet den neuen Divider startUp als Einstiegsvariante im Bereich Slicing. Die mobile Stand-Alone-Lösung ergänzt das etablierte Slicer Maschinenportfolio.

Von stand-alone Maschinen bis hin zu integrierten Lösungen, von der Sekundär- und Weiterverarbeitung bis hin zu Eismaschinen – modular, skalierbar und vernetzt. Die Unternehmen decken ein großes Spektrum an Anforderungen ab, um die Lebensmittelverarbeitung für Unternehmen jeder Größe zu verändern.

Perfekt abschneiden

Mit dem Würfelschneider Cubixx 100 L und dem Scheibenschneider Sect 230 gelingen feine Speckwürfel und exakte Scheiben. Holac - © Holac

Für die Anforderungen des Fleischerhandwerks hat Holac Maschinenbau, Nattheim, den Würfelschneider Cubixx 100 L und den Scheibenschneider Sect 230 im Sortiment.

Die Maschinen sind robust und flexibel einsetzbar. Fleischereien können mit den sogenannten „Speckschneidern“ auch viele andere Produkte verarbeiten, die meist noch von Hand geschnitten werden – neben Speckwürfeln und Geschnetzeltem auch Wurstsalat extra fein, Ochsenmaulsalat und Rouladen. Das ist schon mit der Cubixx 100 möglich, der kleinsten Schneidemaschine von Holac.

Für das Schneiden von unterschiedlichen Produkten ist nur ein kurzer Werkzeugwechsel nötig. In Kombination mit einem Scheibenschneider wie dem Sect 230 schneidet der Fleischermeister komfortabel Steaks, Koteletts und Speckscheiben.

Für Scheiben, Streifen und Würfel

Der CrozzdicR comfort verfügt serienmäßig über die Ausstattungsvariante Dicetronic für Schneid- und Wiederholgenauigkeit. Foodlogistik - © Foodlogistik

Die DicR-Modelle von Foodlogistik, Neubrandenburg, sind mit einer Vier-Seiten-Vorpressung zur Produktkomprimierung ausgestattet. Hydraulische Antriebe und große Ölmengen garantieren einen dauerhaften Einsatz. Kammerquerschnitte von 90 bis 140 Millimeter und Kammerlängen von 310 bis 550 Millimeter ermöglichen vielfältige Einsatzgebiete. Zusatzeinrichtungen, wie die Hygienetür, die Ein-Hand-Bedienung, ein Längsschiebersystem sowie eine Anzeige für die Beschickungsbereitschaft sorgen für einfache Bedienbarkeit, Sicherheit und Hygiene. Alle Modelle gibt es auch mit Siemens-Steuerung und Farb-Touchdisplay. Die Schneidparameter lassen sich über die Benutzerführung des Touchdisplays eingeben. Für die Modelle DicR comfort 105/112 und DicR capacity 120/126/140 gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten.

Der CrozzdicR classic (analoge Steuerung, manuelle Bedienelemente) ist das Einstiegsmodell im Industriebereich. Der CrozzdicR comfort (mit Siemens-Steuerung und Farb-Display) verfügt serienmäßig über die Ausstattungsvariante Dicetronic für Schneid- und Wiederholgenauigkeit. Zudem hat das Modell separate Antriebe für Abschlagmesser und Schneidgatter mit einzeln regelbarer Drehzahl. Die Schnittlängenjustierung mit Restlängenaufteilung sorgt für gute Schneid­ergebnisse bei optimaler Produktausbeute. Die CrozzdicR capacity-Modelle verfügen über eine integrierte Beschickung für 200-Liter-Wagen. Sie sind kompakt gebaut und können flexibel aufgestellt werden, ohne dass eine zusätzliche Beistellbeschickung notwendig ist. Vollverschweißte Maschinenkörper mit schrägen Flächen sowie Ablaufschächte zur Restgutabführung garantieren gute Hygiene- und Reinigungsbedingungen.

Die Modelle DerindR classic und comfort zum Entschwarten und Scheibenschneiden finden in Handwerksbetrieben und im industriellen Bereich Anwendung.