Chili con Kürbis

In der kühleren Jahreszeit essen Kunden gerne Eintöpfe, weil diese auch von innen wärmen. Mit dem feurigen Chili con Kürbis heizen Sie Ihren Kunden kräftig ein. Die Schärfe bestimmen Sie oder Ihr Kunde, wenn Sie ihm ein Fläschchen Chilisauce zum Nachwürzen mit anbieten.

Chili con Kürbis ist ein herzhaftes Rezept für die Herbst-/Wintersaison, wenn es auf dem Markt oder im eigenen Garten Kürbisse gibt. - © Harald Zoschke/www.pepperworld.com

Chili con Kürbis

Chili con Carne (Chili mit Fleisch) ist ein beliebtes Partygericht, das sich auch hervorragend für die Heiße Theke eignet. Es gibt unzählige Rezeptvariationen: mal mit Bohnen, mal ohne, Fleisch in Würfeln oder als Hack, mit Schweine-, Rind- oder Hühnerfleisch, oder auch mit Zimt als interessanter Gewürznote. In diesem Rezept sorgt Kürbis für den gesunden Frischekick. Der scharfe Eintopf aus Fleisch, Chilischoten und anderen Zutaten hat seinen Ursprung im Süden der Vereinigten Staaten. Fälschlicherweise wird es immer wieder der mexikanischen Küche zugeschrieben. Dort ist es jedoch nur im Grenzgebiet zu den USA oder in Touristenzentren verbreitet. Niemand kann genau sagen, wo das Gericht zum ersten Mal gekocht wurde. Sowohl die US-Bundesstaaten Texas und New Mexico als auch Arizona behaupten, dass der Ursprung des Chilis auf ihrem Gebiet liegt. Nicht zu verleugnen ist allerdings der Einfluss der mexikanischen Küche, in der oft verschiedenste Arten von Chilischoten kombiniert werden, um ausgefallene Geschmacksvarianten zu erreichen.

Ein möglicher Ursprung dieses Gerichts wird in einer Konservierungsmethode vermutet, die den nordamerikanischen Indianern als Pemmikan bekannt war : Wird Fleisch mit einer Mischung aus scharfen Gewürzen, Salz und Fett über mäßiger Hitze getrocknet, bleibt es für lange Zeit haltbar. Diese Methode wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts angewendet, um Proviant für lange Reisen durch Amerika zu erhalten. Dieses so konservierte Fleisch wurde dann über dem Feuer mit etwas Wasser und Mehl oder Maismehl zu einer Art dicken Suppe oder Eintopf gekocht. Einer anderen Geschichte zufolge wurde Chili in texanischen Gefängnissen eingeführt, da Chilis und Rindfleisch zu den billigsten Lebensmitteln zählten und das Gericht somit als Gefängnisnahrung geeignet war.

Wenn auch die Ursprünge des Chilis unklar sind, kann mit Sicherheit gesagt werden, dass sich Texas sehr schnell zum Mittelpunkt der Chilikultur entwickelt hat. Das einfache und billige Gericht gewann Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr an Popularität und nahm schnell einen festen Platz in der kulinarischen Kultur des Bundesstaates ein. Seit 1977 ist Chili con Carne offiziell das Staatsgericht des Bundesstaates Texas.

Zubereitung

Kürbis aufschneiden, Kerne entfernen und schälen. Fruchtfleisch in zirka 1,5 cm große Würfel schneiden.

Chilischoten fein schneiden (dazu am besten Einmalhandschuhe tragen). Soll das Chili con Kürbis weniger feurig werden, dann die Zwischenwände und die Saat aus den Schoten entfernen.

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Hack darin gut anbraten, mit Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz kräftig würzen. Kürbis, Zwiebel, Knoblauch und Chilis zugeben und kurz mitschmoren. Tomaten (inklusive Saft) einrühren; ganze Tomaten grob zerkleinern. Gegebenenfalls etwas warmes Wasser hinzugeben und das Ganze zum Kochen bringen.

Zudecken und zirka 30 Minuten beziehungsweise solange, bis der Kürbis weich wird, köcheln. Kidneybohnen untermischen und noch etwa fünf Minuten köcheln lassen. Das Chili mit gehacktem Korianderkraut bestreuen und servieren.

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