
Betäubungsfalle mit Kopffixierung
Tierfreundliches und lebensmittelsicheres Schlachten erhält nicht nur bei kritischen Verbrauchern, sondern auch aufgrund politischer Entwicklungen einen immer höheren Stellenwert. Ab 2013 sind beispielsweise alle Schlachthöfe innerhalb Europas verpflichtet, eine Rinderfalle mit Kopffixierung zu verwenden.
NAWI, Borculo/Niederlande, hat jetzt ein System entwickelt, das den aktuellen Anforderungen entspricht. Eyad Zaatreh, Account Manager von NAWI: „Ab 2013 sind die Schlachthöfe verpflichtet, die Rinder in der Betäubungsfalle am Anfang der Schlachtanlage gut zu fixieren, sodass die Tiere für die Schlachtung ausreichend betäubt sind. Daher haben wir eine vollständig einstellbare Betäubungsfalle mit Kopffixierung entwickelt, die für Rinder ungeachtet ihrer Größe und ihres Gewichts geeignet ist. Die Form dieser Betäubungsfalle und die variablen Einstellungen erlauben, dass die Betäubung der Rinder tierfreundlich erfolgt sowie effizient und ergonomisch durchgeführt werden kann.“
Das Einstellen der Fixierung erfolgt mittels Handbedienung. Der Zyklus Auswerfen und Einstellen für die Anfuhr des nächsten Tieres ist mittels SPS-Steuerung vollständig automatisiert. Die Kopffixierung kann aber auch einfach von Hand auf jede Tiergröße eingestellt werden.
Die robuste Betäubungsfalle mit Kopffixierung ist in Edelstahl oder verzinkter Ausführung mit hydraulischer oder pneumatischer Bedienung erhältlich. Darüber hinaus hat die Betäubungsfalle eine für Rinder und Kälber einstellbare Breite und ist geeignet für niedrige und hohe Leistung (90 Rinder pro Stunde).
Die neue NAWI-Betäubungsfalle wurde unter anderem bereits von der Westfleisch-Gruppe, der Müller Fleisch und Bayreuther Fleisch, Danish Crown, Teterower Fleisch sowie dem Schlachthof Passau und dem Schlachthof Traunstein erfolgreich in Betrieb genommen.
Außer der Betäubungsfalle für Rinder hat das Unternehmen auch eine kombinierte Betäubungsfalle entwickelt, in der sowohl Rinder als auch Kälber betäubt werden können.