Jetzt ist Hauptsaison für Rhabarber. Die süß-säuerlichen Stangen werden klassisch zu Kompott oder Kuchen verarbeitet. Aber auch in herzhaften Gerichten schmeckt der herb-fruchtige Frühlingsbote.

Ein erfrischendes Frühlingsessen ist ein Salat mit gedünstetem Rhabarber, Babyspinat, Feta und Walnüssen. Dazu passt eine klassische Vinaigrette oder ein fruchtiges Himbeerdressing. Auch in einem Linsencurry sorgt das Gemüse mit weiteren Zutaten wie Süßkartoffeln für interessante Akzente.
Für den Grill eignen sich Rhabarber-Zucchini-Spieße mit Feta, die in einer Marinade mit Knoblauch und Rosmarin eingelegt werden. Vor dem Servieren werden sie mit gehackten Mandeln und Basilikum bestreut.
Risotto und Flammkuchen
Für ein frühlingshaftes Risotto werden die Rhabarberstangen in Stücke geschnitten, angebraten und kurz vor Ende der Kochzeit zum Reis gegeben. Parmesan unterrühren, das Risotto kurz ziehen lassen, mit Jodsalz und Pfeffer abschmecken und mit gehacktem Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln bestreuen.
Flammkuchen verleiht der Rhabarber eine fruchtige Note. Dafür wird eine Creme aus Ziegenfrischkäse auf die Fladen gestrichen und mit Rhabarberstücken und roten Zwiebelringen belegt. Salzen, pfeffern und im Ofen backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit etwas Rosmarin bestreuen und Honig beträufeln.
Wer den Frühlingsboten länger genießen möchte, kann ihn als Ketchup haltbar machen. Rhabarberstücke mit gewürfelten Zwiebeln, (Dosen-)Tomaten und Rotweinessig unter Rühren zum Kochen bringen und bei geringer Hitze braunen Zucker unterrühren, bis er gelöst ist. Mit Gewürzen wie Chili und Lorbeer sanft köcheln, bis die Masse eingedickt ist. Pürieren und noch heiß in saubere Flaschen füllen – fertig ist die etwas andere Grillsoße. Heike Kreutz, www.bzfe.de