Als es bei Möllers, Metzgerei und Lebensmittelgroßhandel in Köln, darum ging, die Technik für Portionsschneider auf den neuesten Stand zu bringen, bewährte sich der neue Treif HAWK schnell. Helmut Schmid, Produktionsleiter, und Karl Steger, stellvertretender Produktionsleiter des Unternehmens, berichten über ihre Erfahrungen mit der innovativen Maschine.
Die 1950 von Bernard Möller gegründete Metzgerei bietet ein umfangreiches Sortiment an Fleisch- und Feinkostspezialitäten. Möllers ist stolz auf seine hochwertigen Produkte und seinen proaktiven Ansatz, um mit kulinarischen Trends und den sich veränderten Herausforderungen des Marktes Schritt zu halten. Diese konsequente Orientierung am Markt ist schon seit über 70 Jahren ein Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens und hat sich außerdem auch als besonders vorteilhaft erwiesen, als die Pandemie die Gastronomie und den Einzelhandel stark in Mitleidenschaft zog und Möllers sich schnell auf neue Arbeitsweisen im Betrieb einstellen musste.
Im Einklang mit der Unternehmensleitlinie, innovative Technologie zu nutzen, wandte sich Möllers an Treif, Spezialist für Schneidetechnik, der jetzt zu Marel gehört. Dabei ging es darum, die neuesten Optionen und Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, um die Technologie im Portionenschneiden anzupassen.
Flexibilität, Agilität und Beständigkeit gefordert
Möllers strebte eine Lösung fürs Portionenschneiden an, die in der Lage ist, eine breite Palette von Fleischprodukten zu verarbeiten, darunter Rumpsteak, Schweinelende, Kalbsrücken, Hüfte, Rinderfilet, Schweinemedaillons, Schweinelachs, Schweinekoteletts und Nacken. Diese Anforderungen verlangten daher nach einem äußerst vielseitigen Portionsschneider.
Da die Kunden von Möllers bis abends Bestellungen aufgeben können, musste die Schneidemaschine auch äußerst flexibel sein und schnell auf Kundenwünsche reagieren können. Möllers wollte Geschwindigkeit, Effizienz und Produktqualität steigern. „Mit unserer derzeitigen Lösung haben wir oft Probleme, wenn die Produkte nicht alle die gleiche Temperatur haben“, merkten Schmid und Steger an.
Marel gab Möllers die Gelegenheit, den Treif HAWK, das neueste Mitglied der erfolgreichen Familie der Portionsschneider des Herstellers, auszuprobieren. Die Maschine ist als transformative Lösung für Metzgereien konzipiert, und da die Firma Möllers ihre Geschäftstätigkeit ausweiten wollte, passt sie ideal zu diesen Anforderungen. Sie arbeitet absolut genau, ist äußerst vielseitig und nach Herstellerangaben die einzige Maschine in ihrem Preissegment, die Fleisch mit Knochen gewichtsgenau schneiden kann.
Die Teststellung des Treif HAWK bei Möllers gab dem Team einen ersten Eindruck davon, wie sich der Portionsschneider in die Produktionslinie einfügt. Diese realen Anwendungen in Zusammenarbeit mit den Kunden bieten Marel und Treif außerdem ein wichtiges Feedback, das eine Feinabstimmung auf die genauen Bedürfnisse der Kunden ermöglicht.
Aus einer solchen Partnerschaft ergibt sich eine echte Win-win-Situation. Wie Schmid und Steger erklären, sei der Prozess „sehr positiv verlaufen. Alles wurde gut erklärt, und wenn es etwas zu verbessern gab, wurde schnell gehandelt.“ Die Zusammenarbeit zwischen Marel und Möllers war ausgezeichnet und jeder profitierte von der Möglichkeit, direktes Feedback zu geben und die Maschine entsprechend anzupassen.
Schneller und anpassungsfähig
Seit der Integration des Treif HAWK in den Betrieb konnte Möllers erhebliche Verbesserungen erzielen. „Wir sind mit dem Treif HAWK mindestens doppelt so schnell“, sagen Schmid und Steger. Mit 360 Abschnitten pro Minute bietet die Maschine eine höhere Geschwindigkeit, mehr Effizienz und einen besseren Ertrag. Dadurch wird es leichter, sich an neue Marktsituationen anzupassen. Zugleich sorgt das intelligente Scansystem dafür, dass die Ausbeute der Rohstoffe maximiert und der Verschnitt minimiert wird.
Der Treif HAWK hat auch die Bedenken von Möllers hinsichtlich uneinheitlicher Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher Rohmaterialtemperaturen ausgeräumt. Denn die Maschine verarbeitet mühelos eine Vielzahl von Fleischsorten, ob frisch, angefroren, temperiert, ohne oder mit Knochen, und produziert präzise, optisch ansprechende Portionen, ohne dass ein Anfrieren erforderlich ist. Auf Wunsch kann das Rohmaterial jedoch auch angefroren werden.
Möllers ist mit den Verbesserungen sehr zufrieden. So stellen Schmid und Steger fest: „Auch wenn die Produkte unterschiedliche Temperaturen haben, sind die Ergebnisse immer gut. Wir schneiden zum Beispiel Schweinekotelett mit und ohne Anschocken und es ist immer gleich gut.“
Der Treif HAWK erfordert nur geringfügige Anpassungen, um zwischen verschiedenen Produkten zu wechseln, so dass schnell und problemlos auf sich verändernde Kundenanforderungen reagiert werden kann. „Wir können kurzfristig reagieren, ohne große Änderungen an der Maschine vorzunehmen“, erklären Schmid und Steger.
Automatisierte Beladung
Die optionale automatische Beladung des HAWK hat sich für Möllers als ein entscheidender Vorteil erwiesen. „Wir sind mit der automatischen Beladung sehr zufrieden, da sie uns eine enorme Zeitersparnis ermöglicht. Die Maschine greift das Produkt automatisch, ohne dass wir das manuell machen müssen“, sagen Schmid und Steger. Diese innovative Funktion ermöglicht eine effiziente Handhabung der Produkte, wodurch das Personal Zeit für andere Aufgaben hat. „Wir können die Mitarbeiter jetzt anders einsetzen, zum Beispiel für nachgelagerte Prozesse und für den Betrieb am Plattierer oder für das Verpacken der geschnittenen Produkte.“
Hygienisch und anwenderfreundlich
Der Treif HAWK lässt sich mühelos reinigen. Die robuste Bauweise und das Design gewährleisten höchste Hygienestandards und Produktsicherheit. „Alles ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. Wir müssen nicht befürchten, dass der Kunststoff durch die Reinigungsprozesse spröde wird und unsere Produkte kontaminiert“, erklären Schmid und Steger. Die Produktionsleiter lobten auch Elemente im Detail wie den Niederhalter, der das Rohmaterial sicher festhält. „Es gibt keine Probleme mit Koteletts. Der Strang springt nicht während des Schneidvorgangs“, erklären sie.
Darüber hinaus ist die Maschine an beiden Enden mit einer Pausetaste ausgestattet, die es ermöglicht, den Betrieb kurz zu unterbrechen, um beispielsweise eine Box auszutauschen, ohne dass ein Stopp erforderlich ist oder die Maschine geöffnet werden muss.
Die gesamte Treif-HAWK-Lösung wird intuitiv und menügeführt gesteuert. Über ein klar und leicht verständlich aufgebautes Dashboard ermöglicht das datengestützte System eine laufende Kontrolle und eine Steigerung der Effizienz der Prozesse.
Mit seiner Anpassungsfähigkeit, seiner Präzision und Effizienz leistet der Treif HAWK bei Möllers einen wichtigen Beitrag zur Fortsetzung des Wachstumskurses des Unternehmens.