Partyservice: 2024 ist ein höherer Umsatz möglich

„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat 2023 die Umsatzsituation in vielen Betrieben des Partyservice und Catering wieder annähernd das Vor-Corona-Niveau erreicht. Und für 2024 ist sogar eine weitere Verbesserung absehbar.“ Diesen positiven Rück- und Ausblick zieht Wolfgang Finken vom Party Service Bund Deutschland, Bremen.

Wolfgang Finken ist Bundesgeschäftsführer vom Partyservice Bund Deutschland. - © Party Service Bund Deutschland

„Die meisten Auftragsbücher sind vor allem mit Blick auf die Outdoor-Saison bereits gut oder sehr gut gefüllt“, fügt der Bundesgeschäftsführer des Berufs- und Branchenfachverbandes hinzu. Er bezieht sich dabei auf eine Umfrage unter Verbandsmitgliedern.

Dass zahlreiche Unternehmer und Caterer im Partyservice „betriebswirtschaftlich erfreulich positiv aufgestellt“ sind, begründet Finken unter anderem mit Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung sowie erfolgreichen Energiesparbemühungen.

Die zum Jahresende aktuell gewordene Mehrwertsteuererhöhung sei von einem großen Teil der Unternehmer schon in die Kalkulation für 2024 eingearbeitet worden. Und die Auftraggeber hätten das zumeist auch akzeptiert, hat Wolfgang Finken beobachtet. Allerdings erinnert der Bundesgeschäftsführer daran, dass sich sein Verband gegen das Aus für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für Speisen in Lokalen und beim Partyservice positioniert und engagiert hatte. „Die Entscheidung der Bundesregierung war ein Wortbruch und Fehler“, sagt Finken. Doch er hoffe, dass die Auswirkungen insgesamt nicht so negativ ausfallen würden wie befürchtet.

Aus Sicht des Party Service Bundes Deutschland war 2023 ein „Jahr der Solidarität innerhalb der Gastro-Welt“. Angesichts der Steuer-Diskussion hätten sich Verbände und Interessenvertretungen zusammengeschlossen, bei denen es zuvor kaum Berührungspunkte gegeben habe. An diesen Bündnis-Charakter wolle der Verband für den PartyserviceBund Deutschland anknüpfen, kündigte Wolfgang Finken an. Zu den ver­bands­internen Highlights zählt er die Ehrung zum „Arbeitgeber der Zukunft“. Diese Auszeichnung wird von „DUP Unternehmer“, Deutschlands größtem Business-Magazin, und dem Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (DIND) vergeben.

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