Kunstdärme richtig lagern

Im Gegensatz zu Naturdärmen sind Kunstdärme mit einer scheinbar unbegrenzten Lagerfähigkeit ausgestattet. Besonders künstliche Hüllen können klaglos jahrelang gelagert werden ohne besonders aufwändige Bedingungen einhalten zu müssen. Doch auch diese scheinbar unproblematische Lagerung hat ihre Grenzen.

Kunstdärme richtig lagern
Auch Kunstdärme müssen fachgerecht und dunkel gelagert werden. - © Supralon

Auch Därme aus Kunststoffen sollten kühl und trocken, vor allem aber sollten sie dunkel gelagert werden. Direktes Sonnenlicht durch ein Fenster kann die Därme bereits nach wenigen Wochen verspröden lassen, was in der Produktion unweigerlich zu Problemen führen wird.

Ebenso schädlich ist Feuchtigkeit und dazu zählt auch hohe Luftfeuchtigkeit, die die Därme verkleben lässt, so dass sie für die Produktion völlig unbrauchbar werden.

Zu viel eingewässerte Därme sollten so gelagert werden, dass Sie sehr schnell vollständig trocknen können. Geraffte Därme für Doppelclipmaschinen sollten nicht wieder getrocknet werden, sondern im Kühlraum gelagert und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden. Sofern das nicht möglich ist, sollten zu viel gewässerte Raffraupen aus der Produktion entfernt und entsorgt werden. Die Raupen lassen sich nicht so rasch und vollständig trocknen, dass ein unerwünschtes Wachstum von Mikroorganismen in den Falten verhindert werden kann. Bereits nach kurzer Zeit sind die gewässerten Därme so kontaminiert, dass sie für die Produktion ohnehin nicht mehr zu verwenden wären.