Zwiebeln sind ein Lauchgewächs und gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Vermutlich stammen sie ursprünglich aus Asien. Genau konnte die Herkunft der Zwiebeln jedoch noch nicht geklärt werden, da bislang keine Wildform unserer Kulturzwiebeln entdeckt oder wiederentdeckt wurde. Mit Ausnahme der Küchenzwiebel (und ihrer Verwandten) sind die meisten Pflanzenzwiebeln für den Menschen giftig.

Zwiebeln
In der Zwiebel wird der Zucker als Rhamnose gespeichert. Das ist eine Zuckerform, die zwar einen süßen Geschmack hat und das Aroma der Zwiebeln deutlich beeinflusst, der jedoch für uns Menschen nahezu unverdaulich ist. Die Rhamnose erreicht also unverdaut den Dickdarm und wird erst von den Bakterien im Dickdarm verdaut, was zu Gasbildung und Blähungen führen kann.
Zwiebeln passen zu nahezu allen Fleischgerichten. Ob roh zu frischem Mett, gedünstet, gebraten oder gekocht, die Zwiebel gehört einfach zu vielen Fleischgerichten dazu.
Darüber hinaus haben Zwiebeln auch eine zartmachende Wirkung auf Fleisch: Ein mit rohen Zwiebeln gefüllter Spießbraten, der nach einer Ruhezeit von etwa 12 bis 24 Stunden zubereitet wird, ist deutlich zarter und saftiger als ein Braten, der sofort zubereitet wird.