
Die digitale Logistiksteuerung der Fleischverarbeitung ist ein wesentlicher Schlüsselfaktor für Unternehmen. Egal, ob es darum geht, Arbeitsabläufe zu digitalisieren oder die Produktionslogistik so flexibel zu gestalten, dass sie den Anforderungen aus Handel und Lebensmittelproduktion gerecht wird.
„Wir bieten keine IT von der Stange. Wir finden Lösungen für komplexe Problemstellungen, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen des Kunden abgestimmt sind“, sagt Jörg Brezl, Geschäftsführer von SLA, Quakenbrück.
So auch für Tönnies, für das SLA das hauseigene Warehouse Management System kundenspezifisch implementiert hat. Die Herausforderung: Trotz verschiedener Hersteller für alle Teilbereiche eine benutzerfreundliche Steuerung des gesamten Systems mit allen zugehörigen Funktionalitäten bereitzustellen.
Im Rinderkompetenzzentrum von Tönnies, Badbergen, hat das IT-Unternehmen den Automatisierungsgrad entlang der gesamten Prozesskette deutlich erhöht. „Unsere Aufgabe war es, die vielfältigen Prozesse bei Tönnies zu vereinheitlichen und eine zentrale, webbasierte Softwareapplikation zu entwickeln,“ erklärt Efrem Gneiding, Projektleiter. „Wir implementierten ein KPI-Dashboard zur digitalen Anzeige der aktuellen Lagerauslastung und -kapazität, verbesserten die Lagerstrategien und ermöglichten eine automatische Verwaltung und Prüfung von Waren innerhalb des Lagers. Zudem führten wir vollautomatische Umlagerungen ein, um die Logistikprozesse effizienter zu gestalten.“ Auf diese Weise können alle Waren nach der Verpackung vollautomatisiert eingelagert, verwaltet, umgelagert, kundenspezifisch kommissioniert und anschließend verladen werden.