Von steigenden Preisen bis zu veränderten Kundenwünschen: Die Rahmenbedingungen für Caterer bleiben anspruchsvoll. Wolfgang Finken, Bundesgeschäftsführer des Party Service Bund Deutschland e.V., ordnet im Interview ein, wo die Branche steht – und was sie jetzt braucht.

Die Fleischerei: Herr Finken, wie zufrieden waren die Mitglieder des Party Service Bundes Deutschland e.V. mit dem Jahr 2025?
Finken: Von unseren Mitgliedern und auch von Partyservice-Unternehmern und Caterern außerhalb unseres Verbandes habe ich überwiegend Positives zum Geschäftsverlauf 2025 gehört. Für 2026 können wir ebenfalls von gut gefüllten Auftragsbüchern ausgehen. Im privaten Bereich ist es auf jeden Fall so, dass sich die Menschen gerade in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Krisen so etwas Schönes wie eine Feier oder ein Event ab und zu unbedingt leisten möchten. Allerdings machten sich im Laufe des vergangenen Jahres die Folgen der Rückzahlungs-Forderungen zu den Corona-Hilfen bemerkbar. Zum Teil ist die Existenz von solchen Firmen gefährdet, die nicht rechtzeitig finanziell vorgebaut oder ihre tatsächlichen Aufwendungen nicht gut genug dokumentiert haben.
Automatisierung, ein Stichwort: Koch-Roboter, betrifft das gesamte Gastgewerbe. Was sagen Sie mit Blick auf den Partyservice zu dieser Entwicklung?
Catering und Partyservice