Weihnachtsgrüße aus aller Welt

Merry Christmas, Feliz Navidad, Buon Natale, Joyeux Noël, God Jul - frohe Weihnachten! Rund ein Viertel ihres Umsatzes erzielen Fleischereien in der (Vor-)Weihnachtszeit. Lassen auch Sie die Kasse klingeln und kurbeln Sie mit stimmungsvollen Dekorationen und festlichen Angeboten Ihren Umsatz an.

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    © Deutsches Geflügel
    In vielen Ländern kommt zu Weihnachten Geflügel wie Truthahn, Gans oder Ente auf den Tisch. Aber auch Schweinebraten oder ein Weih nachtsschinken sind sehr beliebt.
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    © Wiberg
    Weihnachtlich gestaltete Wursthüllen sind ein festlicher Blickfang in der Ladentheke.
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    © Schumacher
    Attraktiv verpackte Geschenkkörbe fördern den Abverkauf von Fleisch- und Wurstwaren.

Weihnachtsgrüße aus aller Welt

Lebkuchen, Spekulatius & Co. stimmen uns schon seit Wochen im Lebensmittelhandel mit ihren verführerischen Aromen auf die Weihnachtszeit ein. Nikoläuse, Engelchen, Christbaumkugeln, Lametta und Nüsse - weihnachtliche Dekorationen zieren überall die Auslagen der Geschäfte und steigern die Vorfreude auf die Weihnachtszeit, die mit vielen festlichen Genussmomenten aufwartet. Apropos Genussmomente: Dafür sind Sie mit zuständig! Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und Umsatz machen. Sicher, nach diesem Motto arbeiten Sie das ganze Jahr über. Aber in der Weihnachtszeit geben die Verbraucher gerne mehr Geld für festliche Genüsse aus. Deshalb: Zaubern Sie mit veschiedenen Aktionen und Dekorationen Weihnachtsstimmung in Ihr Geschäft und fördern Sie so den Abverkauf Ihrer qualitativ hochwertigen Wurst- und Fleischwaren. Schließlich ist Weihnachten das Fest der Feste und das Beste ist gerade gut genug.

Während bei zwei Drittel aller deutschen Haushalte über die Feiertage eine Weihnachtsgans auf den Tisch kommt, bevorzugen die anderen festliche Menüs oder Fondue. Aber schauen wir einmal über den weihnachtlichen Tellerrand, was es in anderen Ländern zu essen gibt und welche Traditionen sie an Weihnachten haben:

In Paris zum Beispiel steht ein Riesenzelt mit der größten Krippe der Welt. Tausende bunte Lichter säumen die Straßen und es gibt überall Krippenumzüge. An erster Stelle jedoch steht für die Franzosen - wie könnte es auch anders sein - gutes Essen. Ein traditionelles französisches Festtagsgericht ist die „Dine aux Marons“, ein mit Maronen garnierter Truthahn. Noch beliebter ist „Reveillon“, ein festliches Gericht aus Austern, Pasteten, Truthahn und Champagner, dazu gezuckerte Maronen.

In Dänemark ist Weihnachten ein Fest der Familie. Am 24. Dezember gehen viele tagsüber in die Kirche. Abends steht dann das Weihnachtsessen auf dem Programm. Es gibt entweder Gans, Ente, Pute oder Schweinebraten. Dazu werden Rotkohl und braune Kartoffeln (gekochte Kartoffeln in der Pfanne in Zucker angebraten) serviert. Als Nachtisch gibt es den „Ris á lámande“, ein beliebter Reisbrei mit einer ganzen Mandel und mit Kirschsauce darüber. Wer das Glück hat, die Mandel zu finden, bekommt ein Geschenk. Nach dem Essen werden die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet, wird gesungen und manchmal auch um den Baum getanzt. Die Familie trifft sich dann am 25. Dezember wieder zum großen Buffet mit kalten und warmen Speisen. Natürlich fehlt der Hering nicht, der muss am besten in Bier und Schnaps „schwimmen“.

Weihnachten ist Großbritanniens beliebtester Feiertag. Die Traditionen und frühere Zeremonien wurzeln in heidnischen Überzeugungen, die Jahrhunderte zurückreichen und teilweise noch heute zu den Feierlichkeiten dazugehören. Die Druiden beispielsweise beehrten den Mistelzweig und glaubten, dass die rote Beere der Stechpalme vor Hexerei beschütze. Efeu symbolisierte Unsterblichkeit. Die Wikinger führten den Yule log (Weihnachtsscheit) ein, der zu Ehren von Gott Thor brannte. Die Engländer übernahmen diese Sitte für Weihnachten, deren Überbleibsel die heutige Weihnachtskerze ist. Auch der Brauch, Weihnachtskarten an Freunde und die Familie zu verschicken, stammt aus Großbritannien. Jedes Jahr werden im Vereinigten Königreich über eine Milliarde Weihnachtskarten befördert. Und: Seit 1840 hat auch in Großbritannien der geschmückte und beleuchtete Weihnachtsbaum an Bedeutung gewonnen. Prinz Albert übernahm diese Sitte aus Deutschland. Am ersten Weihnachtsfeiertag packen die Briten morgens ihre Geschenke aus. Später versammelt sich die Familie zum traditionellen Weihnachtsmahl, das aus Rosenkohl, Bratkartoffeln mit gebratenem Truthahn, Roastbeef oder Gans besteht. Zum Dessert wird entweder ein süßer Mince Pie oder Christmas Pudding (Plumpudding) serviert. Ein beliebter Partyknüller sind Christmas Crackers (Weihnachtsknallbonbons). Neben jedem Gedeck liegt eine solch buntes, glänzendes Papierbonbon, das an beiden Enden verdreht ist und mit einem Partyhut, Reim und Spielzeug gefüllt ist.

In Italien geht der große Weihnachtsschmaus ebenfalls erst am ersten Weihnachtsfeiertag los. Dann trifft sich die ganze Familie und es gibt allerlei Leckerbissen aus der italienischen Küche, wo Lamm und Truthahn nicht zu kurz kommen.

In Schweden - wie in allen skandinavischen Ländern - hat das Julfest Tradition und wird am 13. Dezember (Lucia) besonders gefeiert. Bis ins 16. Jahrhundert galt die vorausgehende Nacht als die längste des Jahres, mit Lucia begann dann wieder die Zeit des Lichts. An Heiligabend nach einem Saunabad versammelt sich die Familie um den Lichterbaum, der mitten in der Wohnstube steht. Der Höhepunkt im schwedischen Weihnachten ist das altehrwürdige Smörgåsbord. Der Weihnachtstisch ist mit mariniertem Hering, Kartoffeln, Fleischklößchen, Wurst aller Arten, Rotkohl, dem Weihnachtsschinken, Rippchen, Schweinesülze, „Janssons Versuchung“ (ein Gratin aus Kartoffelstäbchen und Hering), Stockfisch, Reispudding, Käse und Brot gedeckt. Dazu wird Bier, Julmust (Kräuterlimonade) und Schnaps serviert. Glögg ist ein weihnachtlicher Trunk, der so ähnlich wie Glühwein zubereitet und vor und nach dem Essen getrunken wird. Nach dem Essen tanzen alle um den Baum und singen Weihnachtslieder, anschließend ist Bescherung. Traditionell bleibt zum Heiligen Abend mindestens ein Fenster geöffnet, damit Freunde und Nachbarn kleine Geschenke (Julklapp) in die Wohnstuben werfen können. In Lettland ist das Weihnachtsessen mit Blutwurst, Sauerkraut, Speckkuchen, Schweinebraten, Erbsen und Bohnen eine sehr deftige Angelegenheit. Die Letten raten übrigens, neunmal zu essen, denn dann wird man im nächsten Jahr reich und glücklich. Machen Sie sich die Sitten und Festmahle anderer Länder zunutze und stellen Sie zum Beispiel jede Adventswoche unter ein anderes, länderspezifisches Motto. Bieten Sie die dazu passenden Köstlichkeiten an - ländertypische Gerichte für den Imbiss oder vorbereitete Fleischwaren in der Ladentheke.

Zudem setzen Wursthüllen mit weihnachtlichen Motiven wie Rentier, glänzende Kugeln oder funkelnde Sterne, Brüh- und Kochwurstspezialitäten in Szene. Ob attraktive Weihnachtshüllen für Stangenware, besondere Leinendärme für Rohwurst oder festliche Stückdruck-Wursthüllen für die persönliche Note - Hersteller wie Wiberg, Salzburg/Österreich, bieten ein vielfältiges Wursthüllensortiment, das teilweise individuell beschriftet werden kann.

Mit Tannenzweigen und Weihnachtsdeko attraktiv verpackte Präsentkörbe, gefüllt mit allerlei Leckereien aus Ihrem Sortiment, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten der Verkaufsförderung. Bieten Sie die Geschenkkörbe in verschiedenen Größen fertig verpackt an, so dass der Kunde - wie bei einem Blumenstrauß - nur noch die Hand danach ausstrecken muss.

Egal mit welchen Aktionen Sie Ihren Weihnachtsumsatz ankurbeln - das Fleischerei- Team wünscht Ihnen dabei gutes Gelingen! Conny Salzgeber