Wegweisendes Projekt aus Hohenlohe zu Gast in Berlin

Die Informationskampagne „Schwäbisch-Hällischem Qualitätsschweinefleisch g.g.A. direkt vom Bauern – EU-garantierter Genuss“ präsentierte sich vergangenes Wochenende beim 23. Umweltfestival in Berlin.

BESH: 23. Umweltfestival in Berlin
Bundesumweltministerin Svenja Schulze besuchte in Begleitung von Prof. Hartmut Vogtmann, Beirat der Nabu-Initiative (links), den Stand der Hohenloher Bauern beim 23. Umweltfestival in Berlin. - © BESH

Fühlen, riechen, sehen, hören, schmecken – wo sonst der Verkehr tobt, besuchten am Wochenende rund 80.000 Menschen „Deutschlands größten Ökomarkt“, so die Veranstalter. Auf der Straße des 17. Juni präsentierten rund 250 Aussteller ihre Ideen und Projekte für eine nachhaltigere Lebensweise - mit ihnen die Hohenloher Bauern.

Ursula Dollinger und Viola Feinle, die Botschafterinnen der Informationskampagne „Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A. direkt vom Bauern – EU-garantierter Genuss“ leisteten Aufklärungsarbeit. Wie leben die Tiere? Was macht den Unterschied zu konventionellem Fleisch aus? Sie informierten über die Haltungsbedingungen mit viel Platz und auf Stroh, gentechnisch unverändertes Futter, die tierschutzgerechte Schlachtung und vieles mehr. „Gute Gespräche, informiertes und interessiertes Publikum“, lautete das Fazit der Hohenloherinnen. Viele Berliner wollten vor allem wissen, bei welchen Fleischereien Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch zu haben ist. Da hilft der Einkaufsführer auf der Webseite www.haellisch.eu weiter, der anhand der Postleitzahl die nächstgelegene Fleischerei anzeigt.

Beim Rundgang über die Festivalmeile erhielten die Hohenloher auch Besuch von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die zuvor das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel der Bundesregierung bekräftigt hat, 20 Prozent der Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 auf Ökolandbau umzustellen: „Wir wollen, dass Landwirte dafür bezahlt werden, wenn sie sich im Sinne der Gesellschaft engagieren.“ In diesem Sinn übergab die Ministerin den Preisträgern der Nabu-Initiative „Gemeinsam Boden gut machen“ für die Umstellung ihrer Betriebe von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft Fördergelder in Höhe von 310.000 Euro.

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