Bei der Produktion von Fleisch- und Wurstwaren wird sehr viel Wasser benötigt – zum Reinigen, zum Kühlen und für die Produkte selbst. Gerade beim Brühen und anschließenden Abkühlen von Würsten wird viel Trinkwasser verbraucht, was nicht nur teuer beschafft sondern auch noch für relativ viel Geld entsorgt werden muss. In vielen Gemeinden Deutschlands ist Abwasser heute fast teurer als Trinkwasser.

Wasser sparen
Im Fleischerhandwerk wird die Wurst häufig im Kessel gekocht und anschließend schwimmend in kaltem Wasser gekühlt. Eine Methode, die zwar praktisch ist aber nur wenig Sparpotenzial bietet, sofern das Wasser nicht ersetzt wird.
In der Industrie wird die Wurst häufig hängend in Kammern gebrüht und anschließend geduscht. Hier hat man erkannt, dass der Wasserverbrauch durch Duschen im Intervall deutlich gesenkt werden kann, ohne die Kühlleistung zu beeinträchtigen. Das verdunstende Wasser auf den Würsten kühlt mindestens genauso gut, wie das ständige Berieseln mit frischem Wasser.
Um nachhaltig Wasser und damit Kosten zu sparen, kann die Wurst gleich nach dem Brühen aufgehängt und in regelmäßigen Intervallen kurz abgeduscht werden.