Ein schwaches Ergebnis im Juni hat die Gesamtbilanz der Nachfrage privater Haushalte in Deutschland nach Fleisch, Fleischwaren/Wurst und Geflügel seit Juli 2025 belastet. Analysen der AMI auf Basis des YouGov-Haushaltspanels zufolge dämpfte die Rekordhitze in der zweiten Monatshälfte offensichtlich den Appetit.
Während die Segmente Rind und Rind/Schwein gemischt im Zeitraum Juli 2025 bis Juni 2026 angesichts kräftiger Preissteigerungen im Vorjahresvergleich deutliche Einbußen verzeichneten, legte Geflügel sogar noch zu. Schweinefleisch konnte sich weitgehend behaupten, während das Nachfrageminus bei Fleischwaren/Wurst etwas ausgeprägter war. Innerhalb dieser Warengruppe konnten die Segmente Brat-, Roh- und Brühwurst sogar leichte Zuwächse verbuchen, wie die folgende Marktanalyse zeigt.