Nach drei inspirierenden und erfolgreichen Messetagen schloss die 26. Stuttgarter SÜFFA, Fachmesse für die Fleischbranche, mit einem positiven Gesamtergebnis ihre Pforten: „Es ist uns gelungen, ein bewährtes Konzept nochmals zu optimieren“, sagte Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Rückmeldungen aus allen Bereichen haben uns erneut eindrucksvoll bewiesen, dass die SÜFFA für die Fleischbranche mehr ist als Marktplatz und Produktschau. Sie ist eine wichtige Zukunftsplattform, auf der nicht nur die gesamte Bandbreite des Fleischerhandwerks abgebildet ist, sondern Herausforderungen analysiert und Lösungsansätze aufgezeigt werden.“

Vom 21. bis 23. Oktober kamen 7.543 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der Fleischbranche auf das Stuttgarter Messegelände. Sie informierten sich bei 209 ausstellenden Unternehmen über aktuelle Trends und jüngste Marktentwicklungen zu informieren. Das Fachpublikum mit 85 Prozent Entscheideranteil lotete im Austausch mit Experten der Branche Geschäftsideen aus und plante anstehende Investitionen. Dabei zeigte sich, dass die Anziehungskraft der SÜFFA inzwischen weit über die Grenzen von Baden-Württemberg und der DACH-Region hinausreicht. Mehr als jeder Zweite kam aus einer Entfernung von mehr als 100 km.
Zur diesjährigen Ausgabe der beliebten Fachmesse für die Fleischbranche wurden Gäste aus mehr als 50 Ländern begrüßt. Darunter waren mehrere internationale Delegationen und Teams. Indische, polnische und österreichische Auszubildende haben sich im Nachwuchswettbewerb gemessen und ihr Können unter Beweis gestellt.
„Positive Stimmung“ und breitgefächertes Interesse
Insgesamt habe „eine absolut positive Stimmung“ geherrscht, freute sich Joachim Lederer, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbandes für das Fleischerhandwerk in Baden-Württemberg. „Durch die große Bandbreite und die hohe Qualität des Angebots konnte die SÜFFA ihre Bedeutung als Top-Adresse für die Fleischbranche behaupten. Man spürte, dass allgemein ein gutes Investitionsklima herrscht. Gerade jetzt ist es wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen, denn mutige Lösungen bergen oft große Chancen. Wer dies begriffen hatte, kam auf die SÜFFA. Es war eine fantastische Messe mit großartigen Besuchern!“
Im breitgefächerten Interesse des Fachpublikums aus der Fleischbranche standen Rohstoffe, Maschinen, Digitaltechnologie oder Dienstleistungen. Vor allem ging es aber auch um Zukunftsfragen wie Rohstoffsicherung, 24/7-Verkauf oder vegetarische Angebote.
Die aktuellen Sonderthemen wie Feinkost oder Wild & Jagd kamen gut an. Diese bildeten attraktive Schwerpunkte der gut besuchten Fachmesse. Dem anhaltenden BBQ-Trend trug die BBQ-Area mit den BBQ Shows Rechnung.
Die Sonderbereiche „Tischlein-deck-Dich 2.0“ und „Buffet Reloaded“ waren mit dem Team der Intergastra und der IKA/Olympiade der Köche erarbeitet worden. Damit blickte die SÜFFA einmal mehr über den eigenen Tellerrand, um neue Anforderungen zeitgemäß darzustellen. Die Besucher haben dies ausdrücklich begrüßt. Viel zu schauen gab es wieder in der Gläsernen Wurstküche, erstmals auch die Herstellung eines veganen Produktes.
„Dauerbrenner“ und neue Formate
Das umfangreiche Rahmenprogramm wartete mit einer Vielzahl von Informationsveranstaltungen und Talkrunden auf. Kernstück war hier abermals die Bühne für Trends und Neues mit hochkarätig besetzten Vortrags- und Diskussionsangeboten, die von dem Publikum aus der Fleischbranche gerne wahrgenommen wurden. Andere SÜFFA-Klassiker wie die mit großer Spannung erwarteten SÜFFA-Wettbewerbe oder der Tag der Metzgerfrauen fanden ebenso Anklang wie neue Programmelemente – allen voran das Netzwerktreffen am Samstag und Sonntag, das auf der diesjährigen SÜFFA Premiere feierte. „Die tolle Resonanz zeigt uns, dass wir mit dieser Fachmesse nach wie vor auf dem richtigen Weg sind“, resümierte Stefan Lohnert.
Zufriedene Aussteller
Ähnlich positiv fiel das Urteil der Aussteller aus: „Die SÜFFA übertraf unsere Erwartungen“, sagte Steffen Cyris, Geschäftsführer der Schrutka-Peukert GmbH und bestätigte: „Wir wurden von einem guten Fachpublikum regelrecht überrannt. Die Saure-Gurken-Zeit nach der Energiekrise ist jedenfalls vorbei – die Stimmung ist wieder spürbar besser, und wir bekamen konkrete Anfragen.“
Dies unterstrich auch Thomas Pfeiffer, Gebietsverkaufsleiter Retail Süd der Bizerba SE & Co. KG, der ebenfalls die hohe Publikumsqualität lobte: „Insgesamt herrschte auf der SÜFFA eine tolle Stimmung! Wir begegneten einem interessierten Fachpublikum aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, das großes Interesse an Innovationen und neuen Produkten zeigte.“
Martin Fuchs, Verkaufsleitung Süd bei der Albert Handtmann Maschinenfabrik, stellte eine ungebrochene Investitionsbereitschaft innerhalb der Fleischbranche fest: „Durch die Corona-Zwangspause waren bei den Besucherinnen und Besuchern offenbar SÜFFA-Entzugserscheinungen aufgetreten – es war eine Menge los. Wir trafen hier auf die richtige Klientel, sind absolut zufrieden und kommen zur nächsten SÜFFA definitiv wieder!“
Andreas Seydelmann, geschäftsführender GesellschafterMaschinenfabrik Seydelmann KG ergänzte: “Als Stuttgarter Unternehmen ist die SÜFFA ein Heimspiel für uns und als eine der wichtigsten Handwerksmessen für die Fleischbranche gesetzt. Neben dem Kontakt und Austausch mit bestehenden, langjährigen Kunden, haben wir neue Kontakte aus Österreich, der Schweiz, Tschechien, Frankreich und dem Südtirol, aber auch aus Spanien oder Polen am Stand begrüßt. Die drei Messetage waren für uns ein voller Erfolg und wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung 2024.“
Die nächste SÜFFA findet vom 28. bis 30. September 2024 in Stuttgart statt. www.sueffa.de