Stichwort: Speck und Schmalz

Verkäufer/-innen, die ihre Waren genau kennen, können Kunden individueller beraten und ein besseres Verkaufs­ergebnis erzielen. Das gilt für Fleisch und Wurst ebenso wie für Zusatzprodukte und Zutaten. Die Fleischerei informiert über Lebensmittel, die im Fleischer-Fachgeschäft verkauft oder verarbeitet werden.

Kross gebraten toppt und aromatisiert Speck Suppen, Eintöpfe, Gemüse und Salate. Ein Produkt mit sensorischen Sonnenseiten, dessen Image bewusste Verbraucher ernährungsphysiologisch verunsichert. Reich an Kalorien, Fett und gesättigten Fettsäuren soll Speck sein. Analysen jedoch zeigen, dass die ungesättigten Fettsäuren deutlich überwiegen.

60 Prozent ungesättigte Fettsäuren

Rückenspeck enthält minimal mehr Fett und Kalorien als Butter, Bauchspeck liegt etwas höher. Was weiß glänzt, ist kein reines Fett, sondern eine Verbindung aus Fett, Eiweiß und Wasser. An der Theke lässt sich das an der Herstellung von Schmalz erklären. Wird gewürfelter Speck ausgelassen, verdampft Wasser, zurück bleiben Bindegewebe als Grieben sowie das reine Fett namens Schmalz. Dessen bei Zimmertemperatur cremige Konsistenz weist auf viele ungesättigte Fettsäuren hin. Knapp 60 Prozent machen die aus, wovon die einfach ungesättigten den Hauptanteil bilden. Die restlichen gut 40 Prozent entfallen auf gesättigte Fettsäuren. Zum Vergleich: Kokosfett besteht aus über 90 Prozent, Butter­schmalz aus rund 64 Prozent gesättigten Fettsäuren.

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