Verkäufer/-innen, die ihre Waren genau kennen, können Kunden individueller beraten und ein besseres Verkaufsergebnis erzielen. Das gilt für Fleisch und Wurst ebenso wie für Zusatzprodukte und Zutaten. Die Fleischerei informiert über Lebensmittel, die im Fleischer-Fachgeschäft verkauft oder verarbeitet werden.
Sie bringen Energie in die Speisen, werten sie geschmacklich auf und sind auch in Fleischereien küchentechnisch unverzichtbar: Fette und Öle. Vom preiswerten Plattenfett bis zum hochwertigen Gourmetöl reicht das Angebot im Handel. Doch welche Eigenschaften, welchen Ernährungswert besitzen die Produkte? Wie sind Schmalz und Speck zu bewerten, wie Kokos- und Leinöl? Darüber informiert Die Fleischerei in diesem Jahr.
Fettsäuren machen den Unterschied
Die Bausteine der Fette und Öle heißen Fettmoleküle. Jedes Fettmolekül besteht aus einem Teil Glycerin und drei angelagerten Fettsäuren. Dass sich die einzelnen Fette und Öle dennoch unterscheiden, resultiert aus den verschiedenen Fettsäuren. Nach der Sättigung werden sie in drei Gruppen eingeteilt: in gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte. Jedes Fett, jedes Öl enthält Fettsäuren aller drei Gruppen, allerdings in unterschiedlicher Relation. Daraus bilden sich jeweils sortenspezifische Fettsäurenmuster, die Fetten und Ölen ihre Konsistenz, küchentechnischen Eigenschaften und Gesundheitswert geben.
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